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wenig  Zufluß  aus  Schweden  nothwendig.  Nicht  einmal  viele
Recruten  durften  aus  Schweden  herbeigefuͤhrt  werden,  denn

der  groͤßte  Theil  der  Schwedischen  Armee  in  Deutschland
bestund  aus  Deutschen;  auch  wurden  die  Armeen  immer
weniger  zahlreich,  je  länger  der  Krieg  dauerte.  Doch  mußte  1638
von  den  Kron=  und  Skatt-Hemman  der  zehente,  und  von

den  adelichen  oder  Frei=  Gütern  und  geistlichen  Hemman  der
zwanzigste  Mann  ausgehoben  werden.

3.  Neuer  Dänischer  Krieg,  der  den  Deutschen#z#
unterbrach.  Schweden  schlug  zuerst  los,  aber  Dänmark  1643
hatte  ihn  angefangen,  durch  große  Hoffnungen  verführt,  die
der  Kaiser  gegeben.

Torstenson,  der  durch  die  meisterhaftesten  Märsche  aus
Mähren  nach  Holstein  kam,  eroberte  in  neun  Wochen  alle
Dänische  Besttzungen  auf  dem  festen  Lande,  Glücksiadt  und
Krempe  ausgenommen,  und  Horn  wurde  zu  gleicher  Zeit
Herr  von  Schonen,  Bleckingen  und  Halland.  Auch  zur
See  hielten  sich  die  Schweden,  denen  eine  Holländische  Flotte
zu  Hülfe  kam,  den  Dänen  fast  ganz  gleich,

4.  Friede  zu  Brömsebroo.  Die  Schwedischen  1645
Schiffe  werden  durch  denselben  vom  Sund-Zoll  ganz  frei,  #auz.
und  Däumark  muß  Jempteland  und  Herjedalen  nebst  den
Inseln  Gothland  und  Ocsel  auf  ewig  an  Schweden  abtreten;
Halland  aber  auf  25  Jahre.

I.  H.  Boccleri  historia  belli  Succodanici.  Argentor.  1679.  8.

5.  Westphälischer  Friede.  Bremen,  Verden,  Vor-1648
Pommern  nebst  Rügen  und  einem  Theil  von  Hinter-Pommern,
  auch  Wismar  —  waren  herrliche  Eroberungen,  die
bei  einer  besseren  Staats-Hekonomie,  als  die  Schwedische
war,  der  Wohlhabenheit  des  Reichs  einen  großen  Zuwachs

Spittler's  sämnitl.  Werke.  IV.  Bd.  L