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Kort  Utkast  til  Kön.  Karl  Gustafs  och  des  Gemäls  Lefoernes-Bestrifning.

  Stockholm  1788.  8.

1.  Eine  große  Reduction  der  Krondomainen
mußte  billig  die  erste  Anstalt  der  neuen  Regierung
seyn,  so  hart  es  auch  dem  Adel  fallen  mochte.  Denn  die
Bedürfnisse  der  Regierung  konnten  von  den  Kron-Elnnahmen,
  die  noch  übrig  waren,  unmöglich  bestritten  werden,
und  die  Unveräußerlichkeit  der  Domainen  war  nicht  nur  ur:
altes  Gesetz  in  Schweden,  sondern  auch  die  Reduction  derselben
  schon  unter  König  Karl  1IX.  selbst  auf  Reichstagen
betrieben  worden.  Wie  viel  aber  war  nicht  noch  seitdem
verloren  gegangen?

Man  entwarf  übrigens,  so  sehr  auch  die  Staats-  Noth
drang,  diesmal  ein  sehr  mildes  Regulatif.  Nichts
von  allem  dem,  was  schon  vor  dem  Tode  Gustav  Adolfs  165
entfremdet  worden,  sollte  aufgesucht,  und  nur  die  verschenk—-  Jun.
ten  Revenuen  oder  Grundsiücke,  deren  die  Krone  unmöglich
  entbehren  könne,  sogleich  eingezogen  oder  eingelöst
  werden.  Von  allen  übrigen  verschenkten  Domainen
aber  sollte  der  Besitzer  bloß  ein  Viertheil  dem  Fiscus  restltuiren,
  und  die  übrigen  drei  Viertheile  als  Lehen  behalten.

Welch  ein  Glück  wäre  es  für  den  Adel  gewesen,  wenn
er  selbst  diese  Reduction  mehr  befördert  als  verhindert  hättel
Aber  während  der  vielfachen  Kricege  Karl  Gustavs  geschah
nichts;  noch  weniger  geschah  in  den  Zeiten  der  nachfolgenden
Regentschaft.  Auch  Karl  XI.  mochte  das  Werk  nicht  angreifen,
  bis  endlich,  wie  die  Noth  aufs  höchste  drang,  eine
strenge  Reduction  ausbrach.

2.  Krieg  mit  Polen,  Der  König  von  Polen  hatte
Veranlassung  gegeben,  aber  Karl  Gustav  wollte  Krieg  ha-28
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