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orz.  sel  und  Zögerung.  Denn  Canut  der  Große,  von  dem
1c35  an  endlich  eine  ununterbrochene  Reihe  Christlicher  Koͤ—
nige  anfängt,  lebte  volle  zwei  Jahrhunderte  nach  dem  ersten
Deutschen  Missionarius  Anschar,  der  nach  Dänmark  kam,
und  die  ersten  Versuche  der  Einführung  der  Christlichen  Religion
  glücklich  zu  machen  schien.

Diesen  Ruhm  des  ersten  Epochemacher  verdient  unstreitig
  Anschar,  weil  er  viel  thätiger  und  viel  planmäßiger,
als  Ebbo  und  andere,  die  mit  ihm  arbeiteten,  das  Wedes
  Herrn  von  Rom,  unter  Dänen  und  Schweden  trieb.

Remberti  vita  S.  Anscharii  nebst  einer  trefflichen  chronologia
rerum  sepientrionalium  acvi  Anschariani  und  einigen  andern
hiehergehörigen  Stücken  in  Langebek  Scriptt.  T.  I.  n.  30.

sedd.
Er.  Pontoppidani  Annales  Eccles.  Dan.  diplomat.  T.  I-IV.

IT41—52.  4.

8.  Zwei  Jahrhunderte  lang  rangen  also  auch  hier,  wie
fast  im  ganzen  Norden,  Licht  und  Finsterniß  mit  einander,
und  fast  zu  eben  derselben  Zeit  brach  endlich  für  Schweden,
  Dänmark,  Norwegen,  Island  und  Grönland  der  volle
Tag  an.

In  Schweden  ließ  sich  (rool)  der  Oberkbnig  taufen;

1%%  z  in  Dänmark  regierte  Canut  der  Große,  der  auch
1036  Norwegen  und  England  erobert  hatte,  und  endlich  in  seinem
angestammten  Reiche  dem  Christianismus  unerschuͤtterliche
Festigkeit  gegeben.  In  Norwegen  herrschte  Olar
oos.  Triggweson,  Harald  Haarfagers  Ur-Enkel,  der  mit
1000  schändlicher  List  und  grausamer  Gewalt  nicht  nur  in  Noklwegen
  die  Christliche  Religion  einführte,  sondern  auch  den
gos  Isländern  seine  Apostel  sandte.  Und  weil  um  diese  Zeit  ein

os#  geflüchteter  Isländer  Ost-Grönland  entdeckte,
und