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jenen  früheren  General-Privilegien  vergleicht,  so  zeigt  sich
nur  gar  zu  deutlich,  daß  man  dem  Koͤnige  zuletzt  weder
Ansehen  noch  Einkünfte  übrig  zu  lassen  Lust  hatte,  und  daß
es  der  Adel  war,  der  sich  in  die  Trümmer  der  kböniglichen
Macht  theilen  wollte.
Daher  gieng  auch  endlich  unter  Christophs  II.  Re-1333
  gierung  fast  das  ganze  Reich  zu  Grund.  Die  Schweden
rißen  Schonen,  Halland  und  Bleckingen  an  sich;  Nord-Jütland
  und  Fünen  war  eine  Beute  des  Grafen  Gerhard
von  Holstein;  in  Seeland,  Laland,  Falster  und  Femern
theilten  sich  einige  andere  Herren.  Nichts  blieb  dem  beraubten
  Kdnig  als  ein  Stück  von  Laland.
18.  Palingenesie  des  Reichs  unter  Christophs
1½  Sohn  Kön.  Waldemar  III.  Sein  Sprichwort  war,  Morgen
  ist  wieder  ein  Tag,  und  daher  sein  Beiname  Attertag
  in  der  Geschichte;  aber  sein  Leben  war  voll  Thatigkeit
  und  rascher  Unternehmung.  Er  sammelte  wieder  die
Trümmer  des  ehemaligen  Dänischen  Reichs,  und  erwarb  wieder
  die  abgerissenen  Provinzen.  Selbst  Schweden  mußte
endlich  Schonen,  Halland  und  Bleckingen  zurückgeben.

Heinzeit  diplomatische  Geschichte  Waldemars  III.  Leipz.  1281.  8.
10.  Mit  ihm  schloß  sich  der  Mannsstamm  der
1376  Estrithiden,  und  seine  jüngere  Tochter  Margareth,  die
Gemahlinn  Koön.  Hakons  VII.  von  Norwegen,  veranlaßte
,  die  Vereinigung  von  Dänmark  und  Norwegen.  Erst  wählten
die  Dänen  ihren  Sohn  Olav  zum  König,  und  wie  dieser
1337  neun  Jahre  nach  seinem  Großvater  Waldemar  III.  starb,  so
ward  Margareth  selbst,  Königinn  von  Dänmark
und  Norwegen.  So  bald  sie  auch  alsdenn  nach  einem
glücklichen  Kriege  gegen  Kön.  Albrecht  von  Schweden  sah,