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Prinzen  Christian,  dessen  eifriglutherische  Gesinnungen  bekannt
  waren.

28.  Revolution,  von  den  beiden  Luͤbekern  Ge.
Wullenwever  und  Marc.  Meyer  entworfen  und
ausgeführt.  Graf  Christoph  von  Oldenburg  war  bloß  ihr
Werkzeug,  und  der  Name  des  gefangenen  Koͤn.  Christians  II.
ein  trefflicher  Vorwand.  Die  Revolution  mißlang  aber,  so
scheinbar  auch  das  erste  Kriegsglück  dieser  Parthie  war,  und
so  fast  vollendet  sie  zu  seyn  schien,  da  selbst  Coppenhagen
und  Malmoe  Parthie  nahmen.  Die  Faction,  die  das  ganze
Werk  unternommen,  fiel  selbst  zu  Lübek,  noch  ehe  ihr  Werk
halb  ausgeführt  war.

20.  Herz.  Christian  wird  zuerst  bloß  vom  Jutischen

15#4  und  Fühnischen  Adel  zum  Kdnig  gewählt;  der  übrige

Jul.  Theil  des  Dänischen  Reichs  unterwirft  sich  endlich  seinen  und
seines  Freundes  Kön.  Gustavs  siegreichen  Waffen.

Dies  hätte  vielleicht  zu  einer  wahren  Staats-Revolu-133##tion
  in  Dänmark  führen  können,  aber  der  neue  Kön.  Chri-1559
  stian  III.  war  froh,  nur  gegen  seinen  Hauptfeind,  gegen
1330  den  katholischen  Klerus,  die  Katastrophe  auszu,
glg.  führen,  und  an  bessere  Subordinirung  des  großen  Adels

durfte  nicht  gedacht  werden.  Er  gewann  daher  vom  ganzen
großen  Grundeigenthum  der  Kirche  nicht  viel  mehr  für  seine
Domainen,  als  was  die  Bischöfe  an  Tafelgütern  besaßen,
und  was  nicht  vom  Klosteigut  zu  Armenhäusern  verwandt
wurde.  Der  Daͤnische  Adel  aber  erhielt  bei  dieser  Revozo.
  lution  fast  mehr  als  der  König,  und  das  Reich  Norwegen,
Sct.  das  bis  dahin  noch  immer  seinen  eigenen  Reichsrath  gehabt
hatte,  sollte  jetzt  dem  Dänischen  Reichsrath  als  Provinz  unterworfen
  werden.  Der  ewige  Verein,  der  schon  vorher