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3  40.  Vierzehn  Jahre  nachher  brach  ein  Schwedischer
1  Krieg  aus.  Die  Schweden  versicherten  sich  des  glücklichen
Ausgangs  durch  die  rasche  Art,  wie  sie  denselben  anfiengen,
und  der  Hülfe  der  bereinigten  Niederländer  konnten  sie  versichert
  seyn,  denn  die  neuen  Uhlefeldischen  Einrichtungen  bei
der  Hebung  des  Sundzolls  mußten  auch  diesen  sehr  drückend
werden.

1615.  Brömsebroischer  Friede.  Die  Uhlefeldischen  Neue-M.

  rungen  wurden  abgeschafft;  Jempteland,  Herjedalen  jenseits
dem  Gebirge,  Gothland  und  Oesel  mußten  ganz  an  Schweden
  rnr  werden,  Halland  aber  auf  dreißig  Jahre.

Geschichte  der  häuslichen  Verhältnisse  des  Königs.
r½  elnät  desselben  mit  Christina  Munck,  mit

Art  der  er  ausser  andern  Kindern  zwei  Töchter  erzeugte,  deren
eine  den  Reichshofmeister  Gr.  Korfitz  Ulfeld  und  die  andere
  den  Norwegischen  Statthalter  Hannibal  Sehested

1632  beurathete.  Wie  sich  auch  der  König  von  Christinen  scheiden
ließ,  so  erhielt  sich  doch  die  Parthie  von  Ulfeld  und  Sehested,

20/8  und  ersterer  war  bei  dem  Tode  des  Königs  so  maächtig,

gt.  daß  er  selbst  Hoffnungen,  die  Krone  zu  erhalten,  fuͤr  moͤgliche
  oder  wahrscheinliche  Hoffnungen  hielt.  Nicht  sowohl
die  Parthie  des  Prinzen  Friederich  als  die  des  eifersüchtigen
  bleinen  Adels  zernichtete  seinen  Plan.

16/8.  42.  Kön.  Friederich  III.  Ein  paar  harte  neue  Ar-1670

  tikel  in  seiner  Capitulation  waren,  daß  der  König  keinen
Antheil  mehr  haben  sollte  an  Besetzung  der  varanten  Reichsrath=
  Stellen,  und  selbst  die  höchsten  Reichswürden  sammt
der  Norwegischen  Canzler-Stelle  bloß  den  Präsentationen
des  Reichsraths  zufolge,  besetzen  dürfte;  auch  in  andern  wichtigen
  Staatsangelegenheiten  sollte  er  sich  nach  der  Majoritaͤt

der  Stimmen  im  Reichsrath  richten.  Lauter  Punkte,
bei