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mehr  getrennt.  Was  nun  das  Reich  gewann,  gewann  auch
der  König,  und  jede  streitige  Eregese  der  alten  Theilungs-Verträge
  des  Holsteinischen  Hauses,  an  der  ehedem  das
Reich  selbst  keinen  Antheil  genommen  haben  würde,  wurde
jetzt  zur  wichtigen  Staatssache.  Schweden  und  die  Seemächte
  nahmen  gewöhnlich  die  Parthie  von  Gottorp,  und
Daͤnmark  verfuhr  gerade  in  diesen  Streitigkeiten  mit  einer
Animosität,  die  bei  einer  Regierung,  wie  die  Daͤnische  selbst
seit  der  Souverainetäts,  Revolution  doch  immer  noch  geblieben,
  höchst  auffallend  war.  Sonst  so  gar  nicht  zänkisch  oder
zugreifend,  sondern  milde  und  billig;  hier  allein  aber  höchst
aufgebracht.

Molesworth  account  sammt  Kings  widerlegenden  Anmerkungen
im  letzten  Theil  der  Werke  desselben.

1#7  52.  Friederich  IV.  Gleich  der  Anfang  seiner  Regierung
  war  ein  Krieg,  den  das  Gottorpische  Interesse  veranlaßte,
  und  die  Verbindung  zwischen  Schweden  und  Gottorp
nothwendig  zum  Schwedischen  Krieg  machte.  Traven  dah-7#ler

  Friede.  Die  Gottorpische  Souverainetät  über  Schles-20

  wig  muß  aufs  neue  anerkannt  werden.

•99  53.  Unpolitische  Theilnehmung  Friederichs  IV.  an  der
zweiten  Periode  des  großen  Nordischen  Kriegs  nach  der
Schlacht  bei  Pultawa.  Aber  wer  hätte  schon  damals  ahnen
können,  daß  die  Russische  Macht  so  ungeheuer  groß  wachsen
werde?  Zum  Glück  von  Dänmark  wurden  die  Alandischen
Friedens-Conferenzen  durch  Karls  XII.  Tod  unterbrochen,
denn  Peter  der  Große  meinte  es  mit  seinem  Alliirten  dem
König  von  Dänmark  eben  so  wenig  redlich,  so  wenig  Karl
XII.  von  irgend  einer  Schonung  desselben  wissen  wollte.

1  Im  Friederichsburger.  Frieden  entsagte  Schweden

Inn.  der  Zollfreiheit  im  Sunde  und  versprach  dem  Herzog  von