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der  landstaͤndische  Hannoͤverische  Adel  lebe,  welche  unermeßliche
Last  auf  dem  dritten  Staude  liege,  daß  ich  kaum  bemerkt
babe,  wo  da  haͤtte  geruͤgt  werden  sollen,  daß  ofr  in  langweiligen
  Anmerkungen  versteckt  ist,  was  dem  Terte  selbst  eingerückt,
  treffender  gesagt,  freimüthiger  hätte  entwickelt  werden
sollen.  Bei  einer  solchen  Kritik  werde  ich  beschämt  schweigen,
und  herzlich  mich  freuen,  daß  auch  der  erste  Versuch  einer
Hannöverischen  Geschichte,  der  sich  billig,  nach  der  Analogie
anderer  Deutschen  Staatengeschichten  zu  urtheilen,  kaum  über
die  schlichteste  Chronik  hätte  erheben  sollen,  nicht  freimüthig
genug  habe  geschrieben  werden  können.

Gott  segne  unsern  guten  König!  Laßt  uns  alle  unermüdet
  thärig  seyn,  nie  Privatwohl  dem  Gemeinwohl  vorziehen,
nie  in  eine  bloße  Genußzeit  versinken,  als  ob  unsere  Vaͤ-ter
  schon  alles  gethan  härten,  was  gethan  werden  solle.
Die  besten  Verfassungen  und  Institure  altern,  und  die  dauerbhaftesten
  Räder  der  schönsten  Maschine  reiben  sich  aus.  Wenn
einmal  der  Geist  zu  entweichen  anfängt,  in  welchem  die  Verfalsung
  gegründct,  das  Insiitut  errichtet  wurde,  so  ist  Flor
der  Verfassung  und  Flor  eines  jeden  Justikurs  unvermeidlich
vorüber.  Palliarive  retten  nicht.  Sie  verzbgern  kaum  einen
Zerfall,  der  desto  tiefer  dring,  je  länger  er  künstlich  verzögert
worden.  Allein  der  wiederauflebende  Geist  rettet,  in  welchem
die  Verfassung  ehedem  gegründe#,  die  Jufstikute  errichtet
wurden.

Gott  segne  unsern  guten  König  und  seine  Minister,  durch
die  er  uns  beglückr.

Den  1.  Dec.  1786.