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hoffnungsvoller  Gewinn,  daß  sich  das  Luͤnebu  gische  Haus
seine  Theilnehmung  an  den  allgemeinen  Friedenstractaten
vorbehielt,  aber  welche  Vortheile  waren  von  den  allgemeinen
Friedenstractaten  zu  hoffen,  wenn  das  entwaffnete  Luͤneburgische
  Haus,  ohne  Schweden  zum  Freunde  zu  haben,  ohne
von  Frankreich  geschöützt  zu  seyn,  Vortheile  erhalten  sollte.

Der  Friede  war  also  mit  dem  Kaiser  geschlossen,  und
Torstenson,  der  die  Lieblingsscene  seiner  Unternehmungen  in
den  Oesierreichischen  Erblanden  suchte,  verlor  gleichgültig
einen  Alli#rten,  den  er  für  seinen  Hauptplan  gleichgülrig  zu
seyn  glaubte.  Der  Hauptfriede  war  geschlossen,  nur  schlang
sich  erst  noch  die  neue  Negociation  wegen  der  grösseren
  Hildesheimischen  Stiftsgüter  so  künftlich
an  das  Ende  jener  Tractaten,  als  ob  es  der  erste  erwartete
Beweis  einer  neuen  Devorion  gegen  den  Kaiser  seyn  sollte,
dah  man  nach  schon  geschlossenem  Hauptfrieden  dem  Kaiser
zu  Ehren  Rechte  aufgebe,  die  ehedem  das  Braunschweigische
Haus  durch  Gehorsam  gegen  den  Kaiser  gewonnen  hatte.

Es  war  ein  großes  mühevolles  Werk,  bis  endlich  diese
mehr  als  hundertjährige  Geschichte  klar  ward.  So  leng
war's  nun,  daß  die  Hildesheimische  Stiftsfehde  ausgebrochen,
und  fasi  eben  so  lang,  seitdem  das  größere  Stift  abgerissen,
und  während  daß  der  Proceß  zu  Rom  und  zu  Speier  unter
den  mannichfaltigsten  Wendungen  fort  gieng,  von  dem  Braunschweigischen
  Hause  besessen  wurde.  Ehedem  hatte  wohl
diesem  Besitze  selbst  auch  das  Lüneburgische  Haus  klagend
zu  Speyer  widersprochen,  denn  unter  den  besetzten  größeren
Hildesheimischen  Stiftslanden  waren  auch  herrliche  Pfandschaftstücke,
  die  ehedem  von  Löneburgischen  Prinzen  an
Hildesheim  verpfändet  worden  *),  deren  Restitutionen  aber

5  Hieher  gehört  die  Geschichte  der  wichtigen  Homburg-Ebersteinischen
  Pandschaft.