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verloren  haben,  der  Herzog  von  Wirtemberg  haͤtte  seine
Kloͤster  eingebuͤßt  *)  wie  durch  seine  Schuld  die  Evangelischen
  in  der  Oberpfalz  aufgeopfert  wurden,  aber  Lampadius
beharrte,  wenn  auch  alle  übrige  evangelische  Gesandte  wichen,
und  nie  war  er  einer  der  ersten  im  Weichen,  wenn  ihn  nicht
selbst  der  Ruͤckweg,  den  er  nahm,  zu  einem  groͤßeren  Gewinn
  führen  konnte.

Es  war  viel  werth,  daß  man  ihn,  der  nicht  einmal
Lüneburgischer  Prinzipalcommissarius  war,  bei  dem  Friedenscongresse
  als  vermittlenden  Unterhändler  gebrauchte,  durch
den  die  kaiserliche  Gesandtschaft  Vorschläge  mittheilte,  durch
den  auch  eben  dieselbe  Vorstellungen  der  Stände  annahm.
Es  war  viel  werth,  daß  ihn  der  größte  Theil  der  ständischen
Gesandten,  selbst  der  Altenburgische  Herr  von  Thumbshirn,  so
nahen  Anspruch  auch  dieser  an  alleiniges  Directorium  machen
konnte,  bald  als  Advocaten  bald  als  Consulenten  gebrauchte,
Vorstellungen  beantworten  und  Concepte  entwerfen  ließ,  die
nicht  selten  den  ersten  sicheren  Grundstoff  der  Friedenspräliminarien
  ausmachten.  Welchen  schonen  großen  Plau  Lampadius
  entworfen  hatte,  der  Deutschlands  Ruhe  auf  ewig
versichern,  und  dem  geschlossenen  Frieden  die  heiligste  Fortdauer
  verschaffen  sollte.  Er  allein  war's,  der  darauf  drang,
daß,  wenn  Deutschredlicher  Friede  wieder  zurückkehren  sollte,
die  Jesuiten  aus  Deurschland  auf  ewig  verwiesen  werden
müßten,  oder  sollte  wenigstens  ihre  künftige  Duldung,  weil
doch  mancher  Gesandte  von  der  vôlligen  Vertreibung  seiner
theuersten  Lehrer  und  Beichtväter  nicht  hoͤren  wollte,  so  bestimmt
  durch  die  strengsten  Poenalgesetze  eingeschränkt  werden,

*)  f.  die  Nachrichten  des  Wirtemb.  Gesandten  bei  dem  Westpb.

Trieden  des  Herrn  von  Varnbüler,  bei  Sattler  IX.  Theil.
Beil.  n.  51.  S.  120.