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Rechnung,  ein  unlustiger  Totalblick,  wenn  man  die  Hoffnungen,
  welche  Herzog  Georg  seinem  Sohne  hinterließ,  mit
allen  den  neuerrungenen  Besitzungen  verglich,  die  Christian
Ludwig  ruhig  behauptete,  und  die  auch  mit  Calenberg  größtentheils
  vereiniget  wurden.  .

Aus  der  Schaumburgischen  Erbschaft  waren
Lauenau),  Vokeloh  und  Mesmerode  als  alte
Braunschweigische  Lehen  eingezogen,  und  ein  paar  streitige
Stücke  zwischen  Amalia  Elisabeth  von  Cassel  und  Christian
Ludwig  getheilt  worden.  Aber  Amalia  Elisabeth  vergaß
nicht,  durch  die  thätigste  Vorsorge,  wodurch  sie  den  Grafen
von  Lippe  bald  gegen  Schweden  bald  gegen  Minden  schützte,
neben  der  Erwerbung  eines  schönen  Theils  der  Schaumbur--gischen
  Güter  auch  Hoffnungen  ihrem  Hause  zu  verschaffen,
die  bald  oder  spät  ihr  Angedenken  eben  so  glücklich  erneuren
können,  als  die  Erwerbung  der  Grafschaft  Hanau  that?).

nicate,  die  zwei  nächstvacante  Präbenden  im  Strahburger
Domcapitel.  —  Sie  erhielten  sse  auch  wirklich,  wurden  aber
1081  durch  die  Breyfsacher  Reunionskammer  derselben  entsetzt.
  Alle  Reklamationen  des  Wolfenbüttelschen  Hauses
auch  bei  dem  Oipswiker  Frieden  waren  vergebiüch.

*)  Dieses  zog  schon  Herzog  Georg  1635  ein,  nach  dem  Tode  des
Gr.  Jobst  Hermann  von  Schaumburg  Holstein.

**)  s.  den  Vergleich  zwischen  Christian  Ludwig  und  dem  Gr.
Philipp  von  Lippe-Schaumburg  1  Oct.  1647,  in  Dollens  Gesch.
der  Gr.  Schaumburg  und  bei  Mejern.  A.  P.  W.  Tom.  V.  S.
636.  Sein  Hauptinhalt  ist  dieser:

1)  Lanenau,  Bokeloh  und  Mesmerode,  seit  dem  Vertrax  vom
6.  Mart.  1563  anerkannte  Braunschweigische  Lehen,  sollen
bei  Calenberg  bleibeh.

2)  Amalia  Elisab.  und  Gr.  Philipp  von  der  Lippe  geben
ihre  Foderungen  auf  an  die  Vogtei  Hulsate  in  Tachtelfeld,
und  andere  im  Amt  Lauenau  befindliche  adeliche  Lehen,