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und  verschoͤnerte  sich  die  Stadt  Hannover,  Residenzgebäude  entstunden
  in  ihren  Mauren,  ihre  Festungswerke  wurden  unuͤberwindlicher,
  der  Umfang  derselben  ausgebreiteter,  und  Johann
Duves)  Duve  verewigte  sich  durch  die  größten  Unternehmungen,
  die  er  zum  Wohl  seiner  Vaterstadt  ausführte,  wenn  anders
auch  die  größten  Unternehmungen  den  Namen  des  Wohlthäters
  vor  der  allgemeinen  Vergessenheit  schützen.  Der
Ehrenveste  Rath  vergönnte  ihm  ?5F)  ein  großes  Armenhaus
  zu  bauen,  ein  Waisenhaus  für  sechzig  Kinder  anzulegen,
die  erste  Anstalt  dieser  Art  im  Hanndverschen  zur  Versorgung
solcher  Hölflosen.  Wie  verdient  machte  er  sich  nicht  um
seine  Vaterstadt,  die  so  sehr  durch  Ueberschwemmungen  litt,
durch  Anlegung  des  Falles  des  schnellen  Grabens.  Wie  viel
trug  er  zum  Bau  der  Kirchen  bei,  wie  viel  zu  Verschdnerung
derselben  durch  Gemälde  und  Altäre,  wie  viel  zu  Erweiterung
  der  Stadt,  da  er  allein  in  einem  Theile  der  Stadt
vierzig  bequeme  Bürgerhäuser  baute.  Seine  kolibaren  Wasseranstalten-
  dienten  der  Neustadt  Hannover  eben  so  sehr  zur
Verschdnerung  als  sie  zur  Sicherheit  derselben  bei  Feuersgefahren
  unentbehrlich  waren,  und  allein  schon  das  große
Wasserwehr,  das  er  auf  seine  Kosten  zu  Döhren  unweit
Hannover  aufgeführt,  die  Unternehmungen,  die  er  durch
Annahme  und  Bebauung  wüsteliegender  Hoͤfe  daselbst  wagte,
allein  schon  diese  verdienten,  daß  einsi  die  Nachwelt  auch

*)  r*!sd  Barinss  Vorr.  zu  seiner  Hannov.  Kirchen=  und  Schulbist.
  S

*t)  M.  cotns  Othonis  Christliche  evangelische  Einweihung  des
auf  Vergünstigung  eines  ehrenvesten  Raths  der  Stadt  Hannover
  am  Steinthor  von  Herrn  Dr.  Duven  erbauten  Lehr-Vetund
  Armenhauses,  Herberge  des  Herrn  genannt.  1643,  4

Spitiler'd  fsämmtl.  Werre.  VII.  Dd-  9