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den  Verherungen  eines  dreissigjährigen  Krieges
  für  sein  Hauswesen  und  Krautland  zu  sorgen  hatte,
selten  die  ausgebilderen  Kräfte  und  die  völlige  sogar  gelehrte
Muße  widmen  konnte,  ohne  welche  er  immer  doch  mehr  ein
lieber  guter  Landtagsdeputirter  als  ein  scharfsehender  und  doch
friedsertiger  Vertheidiger  der  Freiheiten  seiner  Curie  war.  Ist
nicht  schon  Einfachheit  und  Klarheir  einer  Constirution  die  schönste
Aussicht  auf  die  gläckliche  Erhaltung  ihrer  Freiheit,  und  so
sehr  das  Alterthum  und  Kunstvolle  einer  Verfassung  historischantiquarische
  Forscher  reizen  mag,  gibt  nicht  der  Alterthumsnebel,
  der  selbst  durch  die  glücklichsten  Aufklärungen  nie  jedem
Auge  durchsichtig  gemacht  werden  kann,  eine  gar  zu  einladende
  Gelegenhrit,  daß  die  rechtlichaufgeklärtere  und  politischweisere
  Curie  in  einzelnen,  oft  auf  Jahrzchende  hin  entscheidenden,
  Vorfällen  ein  Uebergewicht  gewinnen  mußte,  über
das  am  Ende  der  großstädtische  und  kleinstädtische  Deputirte
schmerzhaft  erstaunten,

Wäre  es  nun  nicht  weise  gewesen,  —  so  haͤtte  wohl
damals  ein  Menschenfreund  voll  physiokratischer  Hypothesen
geträumt  —  mit  einer  allgemeinen  Vermessung  und  Beschreibung
  des  Landes  den  Anfang  zu  machen,  die  Güter
nach  ihrem  Ertrage  zu  classifciren,  ohne  Untrerschied  ob  es
vor  dem  Kriege  freies  Gut  war  oder  nichk,  die  Steuern  auf
sämmtlichen  Gütern  zu  vertheilen.  Ununterbrochenfortgebende
  Revisionen  jener  erstgemachten  Beschreibung  würden
das  Verhältniß  der  steigenden  Gütercultur  zu  den  immer
wachsenden  allgemeinen  Bedürfuissen  des  Staars  so  berichtigt
  erhalten  haben,  daß  die  Last  nie  zu  groß  geworden
wäre,  und  da  einmal  mit  dem  so  ganz  veränderten  Steuersosteme
  die  ganze  Eintheilung  der  Landstände  in  drei  so
vberschiedeninteressirte  Curien  überflüssig  gemacht  worden,  so