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zugefallei.  Wie  wenig  der  allgemeine  Volksunterricht  gebessert,
  wie  dürftig  und  schüchtern  für  cdie  drängendsten  Zeitbedürfnisse
  gesorgt  worden.

In  Zeiten  der  tiefsten  alten  Unnisenheir  hatte  man
ehedem  zum  allgemeinen  Volksunterricht  Abschnitte  der
evangelischen  Geschichte  ausgesucht,  die  nach  den
Zwecken  jener  Zeitalter  gewaͤhlt  dem  duͤrftigen  unfaͤhigen
Layen  eine  Bibel  im  Kleinen  seyn  sollten.  Nun  war  der
Laie  gewaltig  kluͤger  geworden,  nun  fuͤhlten  die  redlichsten
aufgeklaͤrtesten  Volkslehrer,  wie  beschwerlich  die  jaͤhrliche
Wiederkehr  eben  derselben  Wundergeschichten  sey,  nun  lag
auch  in  fortgesetzter  Beibehaltung  jener  alten  Abschnitte  ein
unverkennbares  Hinderniß  der  weiteren  Aufklärung  des  Volkes,
  nun  drang  selbst  die  kühne  Rohheit  verruchter  Religionsspötter,
  der  allgemeineren  rellgidseren  Aufklärung  selbst  des
großen  Haufens  freie  Bahn  zu  machen  —  doch  blieb  noch
die  Ursitte  der  Väter,  wie  sie  gleich  anfangs  kaum  brauchbar
  gewesen  war.  Das  drängendste  Gefühl  eines  neuen
Bedürfnisses  stieg  nicht  bis  zur  standhaften  muthvollen  Befriedigung
  desselben,  und  die  erschlichensten  Convenienzgründe,
durch  die  so  leicht  jede  alte  Sitte  verschdnert,  jeder  Mißbrauch
  vertheidigt  werden  kann,  gewannen  auch  hier  ein
Uebergewicht,  das  oft  selbst  in  aufgeklärteren  Zeitaltern,  als
jene  waren,  das  unbegreiflichste  Phänomen  scheint.

In  Zeiten  jener  alten  Unwissenheit,  die  Luther  erst
aufklären,  die  er  als  Jeiten  der  finnlichsten  Kindheit  behandeln
  müßte,  hatte  man  wohl  oft  Lieder  gesungen,  die  schon
schdniwaren,  weil  sie  Deutsch  waren,  die  schon  rührten,  weil
sie  dem  Teufel  und  Antichrisie  galten,  die  schon  durch  neue
Melodien  wirkten,  wenn  sie  auch  nicht  gerad  auf  den  Verstand
  wirkten.  Nun  sangen  die  Enkel  sort,  was  die  Väter