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gesnngen  hatten:  Nun  war  das  Deutsche  der  Bäter  den
Enkeln  zum  Undeutschen  geworden,  die  Bilder  harten  sich
vefunedelt,  die  rührungsvollsten  Geföhle  sich  verloren;  doch
sangen  die  Enkel  fort,  was  die  Väter  gesungen  hatten.
Wie  mächtig  wurde  nicht  auf  den  Kanzeln  polemisirt,
wie  finnreich  allegorisirten  die  neumodischen  jungen  Prediger,
  wie  dogmatischgelehrt.  predigten  selbst  die  klügsteu
  derselben  —  das  arme  Volk  dürstete  nach  Trost  und
Wahrheit,  dreißigjährige  Trübsale  harten  den  fühllosesten
fühlbar,  den  trotzigsten  demüthig  gemacht;  so  stürzten  sie
denn  auch  alle,  so  sehr  jene  hochgelehrte  Männer  dagegen
eiserten,  jenen  einzelnen  wenigen  Lehrern  zu,  die  in  dem  redlichen,
  ungelehrten  Tone  sprachen,  der  so  geradehin  zum  Herzen
des  Volkes  drang,  wie  Arnd  und  Gerhard  zu  sprcchen
gelehrt  hatten.  "

Rinteln  und  Helmstädt  waren  die  zwei  Hauptschulen,
  wo  sich  die  Lehrer  der  Hanndverschen  Kirche  bildeten.
Ein  Glück,  daß  sie  keine  Leipziger  oder  Witteberger  Zoͤglinge
  waren,  daß  nicht  der  Ketzerfluch  des  Wittebergischen
Zöglings  gegen  seinen  Collegen  den  Helmstädtischen  Schüler,
dem  Volke  von  der  Kanzel  herab,  als  Gottes  Wort  vorgepredigt
  wurde.  Im  intoleranresien,  verketzerndsten  Zeitalter
hatte  sich  von  jenen  zwei  Schulen  aus  ein  Geist  der  Friedfertigkeit
  unter  dem  Hannöverschen  Klerus  erhalten,  Controversien,
  wie  Statius  Buscher,  Pasior  der  Aegidienkirche  in
Hannover  anfing  *)  fanden  keinen  Consistorialbeisall,  denn
))  M.  Statiuc  Buscher,  erst  Schulrector  zu  Hannover  alsdenn

Marrer  an  der  Aegidienkirche  daselbst,  gab  1640  theils  unter

dem  Namen  Christian  Petri,  theils  unter  seinem  eigenen  heraus

Cryplopapismus  novac  Theol.  Helmstadiensis.  Die  Helmst.

TCheol.  Ge.  Calirtus  und  Conr.  Hornejus  nebsi  dem  damaligen
Hoipred.  und  Const  ist.  Rath  Gesenius  griff  er  namentlich  au/