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So  eben  erhielt  man  die  Nachrichti  Laß  der  jüngerg.Bruder
des  Herzogs,  Prinz,  Johann  Friedrich,,  in  Iralien  katholisch
gewordemn.  So  eben,#war  auf  Gutbefinden  der  hohem  fürstlichen
  Agnaten,  die  Bitte  der  Landstände  zu  erküllen,  eine
Gesandtschaft  nach  Italien"gegangen,  um  dru  Prinzen  Johann
Friedrich  nach  Hause  zu  bolen.  Nun.  wollte  selbst.  den  regige
rende  Herzog;  seine  fürstliche  Recreationen  zu.  suchen,Nach
Italien  gehen.  Sein  jüngster  Bruder  Erust.  August  wolli
ihm  folgen;  drei  Brüder  eines  protestantischen  Fürstenhauses
  mit  einemmal  ins  Land  des  Verderbens,  ins  Land-der
sittlichen  und  religisen  Verführung.  Man  goͤnute  zwar  dem
jungen  Herzog:  eine  fürstliche  Belustigung.  Man  wollte  ihm
keinesweges  geizig  verweigern,  hohe  Agnaten,  benachbarte
Fürstenhäuser  zu  besuchen,  und  wenn,  es  je  außer  Deutschland
  gehen  sollte  Koppenhagen  noch  einmal  zu  sehen  oder  sogar
nuch  Schweden  zu  reisen.  Aber  wierbedenklich  war  micht
Italien.  Wie  unnütz  eine  Reise  in  ein  Land,  wo  Gearg
Wilhelm  alles  sebens  =  und  lernenswürdige  schon  geseben#  und
gelernt  hatte.  Wie  gefäbrlich  eine  sonlange  Abwesanheir.
Der.  Geheimerath  berief  sich  auf  das  eigene  Gewissen  des
jungen  Fürsten,  obl#es  recht  sey,  Land  und  Leute,  die  ihm
Gott  anvertraut,  so  willkührlich  zu  verlossen.  Ob.  es  recht
sey,  bloßer  Lust  halber  die  Liebe  der  Untarthauen  auf's  Spiel
zu  setzen;  denn  wer  wohl  den.  Fuͤrsten.  noch  lieben  kdünte“  der
sich  nicht  der.  Regicrung  selbst  amnehme?  Gerrost.  berief
sich  der  Geheimerath  auf  das  eigene  Gefuͤhl  des  jingen
Herzogs,  was  man  friost.  auch  in  Italien  von  einein  regierenden
  Prinzen  denken  muͤßte  der.  ungeachtet  Deutschland
  noch  nicht  vollig  beruhigt,  bloß  um  die  Jeit  zu
passiren,  bloß  seine,  Necrrationen  zu  suchen,  nach  Italien
reise.  Man  stellte  dem  jungen  Herzog  dringend  vor,  welche