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Familie,  zu  der  er  geboͤrte;  wie  viele  Schwaͤger  saßen  neben
ihm  im  Geheimenrathe;  mit  welch'  schlauer  Sorgfalt  umfaßte
  sein  großer  Geist  die  ganze  Regierung  des  Landes,  daß
doch  auch  damals  fuͤr  die  Bildung  eines  ersten  Mannes  nach
ihm  kein  Raum  und  keine  Gelegenheit  seyn  konute!

Grote  stund  allein.  Er  ließ  nachher,  da  Ernst  August
kam,  den  Grafen  von  Platen  über  sich  sichen,  und  war
doch  noch  der  erste  Mann  des  Ministeriums.  Er  ließ  Goͤrzen
  neben  sich  aufwachsen,  und  war  doch  nicht  verdunkelt.
Er  legte  den  Grund  des  Werks,  Bernstorf  hat  fortgebaut.
Er  hat  in  einem  ungünstigeren  Zeitpunkte,  dessen  glückliche
Verhältnisse  er  erst  hervorbringen  mußte,  deun  tiefliegendsien
Grund  gelegt,  Bernstorf  erlebte  die  wichtige  Wiedervereinigung
  des  Luneburgischen  und  die  noch  wichtigere  glückliche
Besteigung  des  Großbritannischen  Thrones.  Ein  Mann  von
sieben  und  siebzig  Jahren  starb  Bernstorf;  Grote  als  ein
Mann  von  sieben  und  fünfzig  Jahren.

Was  hätten  nicht  vielleicht  die  Pfaffen  in  Hannover  angefangen,
  wenn  Grote  nicht  gewacht  hätte!  Welche  reizund
  erbitterungsvolle  Schritte  hätte  vielleicht  die  protestantische
  Geistlichkeit  gewagt,  wenn  Grotens  Toleranz  minder
unpartheiisch  gewesen  wäre!  Den  Pfaffen  fehlte  es  nicht  an
gutem  Willen,  sich  schoͤne  ewige  Huͤtten  in  Hannover  zu
bauen.  Dem  Horzoge  selbst,  so  aufgeklärt  und  edelmüthig  er
war,  fehlte  leider  die  Receptivität  nicht,  einst,  wenn  erst  sein
höheres  Alter  komme,  wenn  sein  kriegerischer  Ehrgeiz  befriedigt,
  seine  Wißbegierde  bis  zum  lebhaftesien  Gefühle  der  allgemeinen
  Leerheit  gesättiget  seyn  sollte,  noch  folgsameres
Beichtkind  seiner  Capuciner  zu  werden.  Daß  man  dulten
mußte,  wenn  in  Hannover  selbst  die  abgeschmacktesien  Schrif-