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war.  Nun  verfprach  er  seinem  großen  Alliirten  in  Versailles
  eine  Armee  von  10,000  Mann  ?).  Nun  wurde  eine
Armee  von  14,000  Maun  errichtet,  ein  Französischer  Lieutenaut-General
  Herr  von  Podewils  verschrieben,  neuc  taktische
Uebung  eingeführt,  große  milirärische  Gencralreforme  veranstaltet
  ).

Welche  Macht  des  Welfischen  Hauses,  wenn  Johann  Friederich
  allein  schon  mehr  als  l4000  Mann  hielr.  Welche  allgemeine[Furcht
  vor  dem  Welfischen  Hause,  wenn  selbst  auch  eine  Armee
  von  40,000  Mann,  die  so  sehr  alles  übertraf,  was  irgend
  ein  Churfürst  thun  konnte,  die  Kräfte  des  Gesammthauses
  nicht  zu  übersieigen  schien  ??#).  So  wurde  die  Stadt
Bremen,  durch  Brandenburgische  und  Braunfihweigische  Hülfe,
  der  Schwedischen  Gewalrthätigkeir  entrissen.  So  durch
Braunschweigische  Vermittlung  der  Friede  zwischen  Münster
und  Holland  geschlossen.  So  der  kriegerische  Bischof  von
Münster  bezäbmt.  So  altes  Fürsienrecht,  wie  es  mit  mancher
  scheinbaren  Neucrung  der  Churfürsten  damals  in  Streit
kam,  oft  fasi  einzig  noch  durch  Braunschweig  und  Braunschweigische
  Vorsiellung  gerettet.

In  ganz  Deutschland  war  keine  Fürsienmacht,  die  ihr
gleich  kam.  Von  allen  Deutschen  Fürsien  keiner,  den  Kaiser
  Lcopold  so  sehr  fürchten,  den  die  Gencralstaaten  so  scho-—.."



*)  l.  Herz.  Jo.  Fried.  Traktat  mit  Ludwig  XIV.,  10.  Jul.
1671  und  10.  Dec.  1672.  Lezterer  findek  sich  bei  Lünig.

½%  f.  Reimer  description  géenérale  de  la  Vie  de  Hlons.  le
Alarech,  de  Podewils,  1696  kol.

»209)  Pusend.  de  rebus  gestie  Frider.  Wilb.  I..  XIV.  Jk.  35.  So
falsch  schäzten  damals  die  Dänen  die  Macht  des  Braunschw.
Luneb.  Gesammthauses.

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