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mäß  katholische  Religion  eingeführt  hätte?  Schreibt,  Nachkommen!
  ins  Denkbuch  der  Hanndverschen  Geschichte,  daß
die  unglücklichste  Geheimhaltung  der  alten  Haus=  und  Familienverträge
  sast  Einführung  des  Pabstthums,  fast  voͤlligen
Ruin  der  protestantischen  Landesreligion  veranlaßt  hätte.
Schreibt  in's  Denkbuch,  daß  nie  noch  ein  Fall  war,  wo
freie  historische  Publicität  geschadet  habe,  und  nie  noch  wieder
  ein  Fall  war,  wo  unterdrückte  Publicität  auch  nur  scheinbar
  genuͤzt  hätte.

Untheilbarkeit  und  Ersigeburtsêrecht
ward  also  endlich  eingeführt  "),  der  Anfall  des  Zellischen
und  die  ewige  Vereinigung  von  Zelle  und  Hannover  voͤllig
versichert,  der  ersie  feste  Schritt  zur  neuen  Größe  gethan,
Sopbiens  Plane  erweiterten  sich,  mit  jedem  neuen  Gewinu,
wenn  er  vorersi  auch  noch  so  zweideutiger  Gewinn  war,  als
die  Besitzuchmung  des  Lauenburgischen,  wuchs  neue
Hoffnung,  und  neuc  Projekte  vervielsältigten  sich,  so  bald
Prinz  Wilhelm  von  Oranien  den  gewagtesien  Schritt  auf
den  Thron  seines  Schwiegervaters  glücklich  gewagt  hatte,
und  noch  fräher  die  reizendste  Aussicht  auf  die  Statthaltersielle
  in  den  Niederlanden,  oder  die  noch  reizendere  Aussicht
auf  den  Genuß  einer  kdniglichen  Gewalt  in  England,  dem
Erbprinzen  Georg  Ludwig  schmeichlend  sich  erbffnete  **).

*)  Meines  Wissens  ist  aber  dieses  wichtige  Familiengesetz  noch
nicht  durch  den  Druck  bekannt  gemacht.

**)  Aus  den  Memoires  von  Avaur  (I.  Th.  S.  108,  149)  erhellt,
  daß  man  schon  1680  und  1681  das  Projekt  gesaßt  hatte,
die  zweite  Tochter  des  nachherigen  Kön.  Jakobs  II.,  die  nachberige
  Königin  Anna,  mit  Georg  Ludwig  zu  vermählen.
Prinz  Wilhelm  von  Oranien  wollte  ihm  die  Anwartschaft  auf
seine  starthalrerische  Chargen  verschaffen,  und  wenn  Karl  II.

1680

1689