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del  scheinbar  hemmende  Auflage  für  die  gluͤcklichste  Steuereinrichtung
  unsres  Fuͤrstenthums  halten;  der  pbysiokratische
Projektmacher  mag  uns  Franzoͤsisch  oder  Deutsch  predigen,
er  mag  bis  zur  Wahrheit  täuschend  traͤumen,  fuͤr  uns  ist
jede  mögliche  Täuschung  verloren.  Wer  uns  physiokratisch
rathen  will,  kennt  unsere  Bedürfnisse  und  unsere  Verfassung
  nicht;  ein  Steuerfuß,  der  fuͤr  alle  Laͤnder  und  fuͤr
alle  Verfassungen  gleichgut  seyn  solle,  ist  so  heilsam  als  eine
gepriesene  Universalmedicin  *).

Wir  haben  mehr  als  270,000  Thlr,  jährlich  nöthig,  um
auch  nur  die  Steuerbedürfuisse  zu  bestreiten,  die  von  der
Einnahme  des  Licentes  besiritten  werden  müssen.  Ohne  Magazinkorn,
  Fouragegeld  und  Servis  kosiet  allein  der  Beitrag
zur  Kriegscasse  jaͤhrlich  240,000  Thlr.,  und  noch  bleiben  als—-denn
  zu  bestreiten  übrig  die  Beiträge  zu  Unterhaltung  des
Hosgerichts,  des  Oberappellationsgerichtes,  der  Landesuniversität
  u.  d.  ni.  Wie  nun  dieß  alles  aufgebracht  werden  sollc,
auf  einem  Strich  Landes,  der  nicht  einmal  78  Quadratmei,
len  begreift  *)2  wie  bdieß  zusammengesteuert  werden  solle
von  hochsiens  200,000  Menschen,  die  keine  ge#oinnvolle
Handlung  nährt,  die  ihr  Acker  nie  außerordentlichglücklich  belohnt,
  die  neben  diesem  manche  andere  Steuer  drückt.  6

*)  So  mag  man  z.  B.  in  Beziehung  auf  Hova  offenherzig  gestehen,
  daß  hier  der  Licent  höchst  schädlich  wirken  würde;  es
isi  ein  kleines  Land,  hat  einen  sehr  ergiebigen  Boden,  isi
mehr  für  den  Handel  gelegen,  hat  keine  Residenz  u.  s.  w.

er)  Bei  der  lezten  grohen  Vermessung  fand  man  das  ganze
Fürstenthum  Calenberg  in  seiner  heutigen  Conssstenz  78  Meilen.
  Da  ich  aber  bei  obiger  Berechnung  die  sogenannten  separirten
  Orte  nicht  dazu  genommen  habe  so  fallen  diese  auch
bei  der  geographischen  Schäbung  wieder  heraus.