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ten,  die  Grote  kaum  loͤsen,  die  Platen  nicht  aufschlingen
konnte.

Wer  mochte  nehmlich  dem  alten  7)  Herzoge  von  Zelle
zürnen,  wenn  ihn  die  Ungeduld  kränkte,  daß  man  zu  Hannover
  sein  Absterben  nicht  erst  erwarten,  daß  man  ihm  selbst
noch  den  jüngeren  Bruder  als  Churfürsten  zeigen  wollte.  So
gutwillig  er  jeden  Pan  der  Herzogin  in  Hannover  bisher
befördert  hatte,  so  nachgiebig  er  sich  hatte  vorschreiben  lassen,
da  man  die  Vermählung  seiner  einzigen  Tochter  mit  dem
Haundverschen  Erbprinzen  beschloß,  so  brüderlich  liebevoll  die
ersten  Schritte,  die  man  zu  Wien  machte,  von  Georg  Wilhelm
  gebilliget  worden,  so  reizbare  Eifersucht  erwachte,  da
das  angefangene  Work  endlich  rasch  vollender,  vollführt  werden
  sollte,  was  er  sich  nie  vollführt  dargestellt  hatte.  Nun
entstund  erst  die  Frage,  ob  nicht  die  Churwürde  dem  Herzoge
  von  Zelle  und  dem  Herzoge  von  Hannover  gemeinschaftlich
  ertheilt  werden  konute  *#  )2  ob  nicht  ein  gemeinschaftli-*)

  Er  war  1692.  68  Jahre  alt,

½%  I.  c.  p.  229.  Es  war  sonderbar,  Ernst  August  allein  wurde
Churfürst,  und  doch  lag  die  Chur  auf  Georg  Wilhelm's  Landen
  wie  auf  Ernst  August's.  Noch  sonderbarer,  die  Chur  liegt
auf  dem  Lande,  und  doch  ward  dem  künftigen  Erben  dleser
Lande,  wenn  Ernst  August's  Mannsstamm  aussterben  sollte,
dem  Herzoge  von  Wolfenbüttel  die  Chursuccession  vorläufig
versagt.  Daß  Lauenburg  frv  wenig  als  Bremen  und  Verden
zu  den  eigentlichen  Churlanden  gehören  können,  versieht  sich
von  selbst.

Uebrigens  hat  man  sich  nie  ausdrucklich  darüber  erklärt,
welche  von  den  BVraunschweig-Luneburgiscken  Landen  eigentliche
  Churlande  seven.  Vermuthlich  weil  die  Churlande
vermege  der  goldenen  Bulle  marculina  seyn  sollen,  die  Braunschweig-Lüneb.
  Lande  es  nicht  sind.  Im  Reichs-Conclusum
vom  50.  Jun.  1708  ist  fesigesezt:  „  daß  Churbraunschweig  we-