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Hannover  gelingen  würden  *),  denn  ausgemacht  schien,  daß
Leopold  einen  protestantischen  Fürsten  nie  churfürsten
werde,  Der  schändliche  Melackrieg  am  Oberrhein  war  ausgebrochen,
  das  Elend  der  verheerten  Umetpfalz,  der  Jammer
des  gebrandschazten  Wittemberg  —  und  woher  kam  nicht
Elend=  und  Jammergeschrei,  wohin  Melac  seine  Morbfackel
schwingen  konnte  —  erlhallte  siebenfach  wieder  auf  dem
Reichstage  zu  Regensburg,  jedes  neue  Projekt  ward  vergessen,
  fast  der  Ceremonielstreit  in  Regensburg  versaͤumt,  Melac,
  vielleicht  noch  glücklicher  als  Banner,  mochte  wohl  einmal
  selbst  noch  den  Reichstag  in  Regensburg  überraschen.

So  ein  ungerechker  Krieg,  als  dieser  war,  schien  selbst
Ludwigs  ftiedfertiger  Reunionskrieg  nicht  gewesen  zu  seyn,
so  wehtlos  war  das  Deutsche  Reich  nie  erschienen,  so  war
nie  noch  däs  kaiserliche  Ministerium  von  allen  Seiten  übertäubt:
  nie  mit  so  wilder  Entschlossenheit  am  Obetrhein  und
Niederrhein  zugleich  Krieg  angefangen,  in  Italien  eine  Hauptsecne
  erdffnet,  der  Diban  des  Großherru  so  künstlich  zur  thätigsien
  Fottsetzung  des  Krieges  in  Ungarn  etmuntert  worden.
Und  doch  wat  die  alte  Deutsche  Einttacht  der  mächtigsien
Fuͤrsten  verschwunden.  Selbsi  der  doppelte  Reunionshaß,  den
die  Daͤnische  Nachahmung  des  Franzsischen  Belspiels  erregte,
  stieg  nicht  bis  zum  gemelnschaftlichen  Schutze  der  be-6

  h)  s.  hiebei  den  felneli  Pan,  den  auch  Gourville  in  seinen  Memoires
  erzählt,  wie  viele  Hoffnung  er  besonders  in  Ansehung
der  Herzogin  Sophia  hätte,  wie  viel  ihm  schon  dadurch  gewonnen
  schien,  weil  doch  Ernst  August  und  Sophia  nicht  einer
  Religion  senen,  wie  er  schon  Neigung  zur  Transsubstanuklation
  wahrgeuommen  häben  wollte  u.  f.w.  Erust  August
erklärte  dem  cenvertirenden  Franzosen  kurz  und  deutlich,  er
(ep  zu  alt,  erst  noch  umzurauschen.