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kommen,  Grote  lelbst  überbrachte  ihn,  aber  rein  gewonnen
war  er  doch  nicht.  Vielleicht  am  Ende  doch  nur  ein  Titular-Churfürst
  gewonnen,  wenn  der  ungesiüme  Widerspruch
der  übrigen  Altfürsten  Deutschlands  endlich  wohl  selbsi  noch
zu  Wien  siegte.  Bielleicht  nur  ein  einheimischer  neuer
Titel  gewonnen,  wenn  der  größte  Theil  des  Churcollegiums
nicht  einmal  den  neuen  Titel  erkennen  wollte,  wenn  Frankreich
  und  Dänmark  ihren.  Canzleibeifall  verweigerten  *).
„Wer  hätte  selbst  für  die  Standhaftigkeir  des  Wiener
Ministeriums  bürgen  mögen,  wenn  der  Vorschlag,  den  der
Dänische  Gesandte  am.  Kaiserl.  Hofe  den  mißvergnügten
Altförsten  Deutschlands  machte,  Eingang  gefunden  häut,  unter,
  zwei  kaiserliche  Minister  400,  co  Thlr.  zu  vertheilen?
Schade,  daß  die  Herzogin  Vormünderin  von  Wirtemberg
keine  Quote  bieses  gewiß  wirksamen  Geschenks  übernehmen
wollte.  Wer  hätte  einen  glücklichen  Ausgang  prophezeien
moͤgen,  wenn  die  ganze  altfürsiliche  Parthie  so  thärig,  wenn
Wirtemberg  und  Hessencassel  so  leidenschaftlich,  als  Anton
Ulrich  von  Wolfenbüttel,  geworden  wären?  Was  hätte  es
werden  sollen,  falls  der  alte  Herzog  Friederich  von  Gotha
noch  gelebt  hätte,  der  von  Kraut  und  Loth  sprach,  wenn  an-Int

  unter  Hannover  aber  das  Fürstenthum  Hannover  verstanden,
  so  liegt  doch  die  Chur  nicht  allein  auf  diesem  Fürstenthum,
  und  selbst  schon  der  Ausdruck  Fürstenthum  Hannover
statt  Fürstenthum  Calenberg  ist  nicht  ganz  genau.  Wer  moöchte
aber  Churcalenberg  sagen,  und  doch  hisiorischgenan  genommen
wäre  es  besser  gesprochen  als  Churbrannschweig,  denn
auf  Braunschweig  liegt  die  Chur  gar  nicht.

)  Zur  Geschichte  und  Streitigkelt  die  neunte  Chur  betreffend
steben  mehrere  Stücke  in  Cortreji  Corp.  lur.  Pabl.  T.  I.,
Lunigs  Sraatsconsilien  II.  Theil  vergl.  Praun  bibl.  Brev.
I.unob.  S.  291  ff.