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Nr.  II.

Erb=  und  Theilungsvertrag  zwischen  Henrich
  von  Dannenberg  und  Ernst  von  Zelle
1592.

Von  Gottes  Gnaden  Wir  Heinrich  vnd  Ernst
Gevettern,  Herzogen  zu  Brschw.  vnd  Luͤneburg  ꝛc.  thun  kund
vnd  mit  krafft  dieses  vnsers  Brieues,  vor  vns  vnsern  Erben,
Erbnehmen  vnd  Nachkommen  vnd  maͤnniglich,  Nachdem  etliche
  zeithero  zwischen  vns  Herzogen  Heinrich  2c.  vnd  Weiland
  onserm  lieben  Brüder,  dem  Hochgebohrnen  Fürsten
Herrn  Wilhelmen  Herzogen  zu  Braunschweig  vnd  Lüneburg
  2c.  Vusern  Herzog  Ernsis  2c.  geliebten  Herrn  Vatern,
loblicher  Chrisimilder  Gedechtnis,  mißverstende  geswebet,  von
wegen  vuser  Landteilung,  Vud  wir  Herzog  Heinrich  2c.  bei
der  Röm.  Kap.  ct.  Vusern  allergnedigsien  Herrn  onderschiedliche
  Commissiones  außbracht,  zufolgendem  die  Sache  zu
zweien  onterschiedlichen  malen  zu  Saltzwedell  vor  jedes  mahl
verordneten  Kayserl.  Commissionen,  zu  Verhör  vnd  Handlung
  kommen,  ond  leztmals  darin  ein  Recels  vnd  Vertrag
zu  Papier  bracht,  vnd  von  allen  teilen  auch  von  vns  Herzogen
  Heinrich  2c.  selbst  beliebet  angenommen  vnd  ratihabirt
ist,  Allein  das  wiewol  onterschiedlicher  Puncten  halber,  darin
Mangel  vnd  Beschwerung  gehaftt,  vnd  die  nochmals  darin
mit  vnd  zugleich  zu  anderer  vnd  beßer  Richtigkeit  zu  bringen
gesucht  ond  gebeten  haben,  ond  lautet  folgender  Hern  verordenten
  Kayserlichen  Commissarien  begrifsener  Kecels  vud
Vertrag  von  Worten  zu  Worten,  wie  folget: