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dag  Fuͤrstenthum  Calenberg  und  großen  theils  das  Fuͤrstenthum
  Wolfenbuͤttel  einnahm  und  4650  uf  dem  Churfuͤrstentag
  zu  Regensburg  decretiret  worden,  wofern  Herzog  Friedliem
  nicht  werde  innerhalb  wenigen  Monathen  dem

olls  3n  soß  rthl.  mit  Zins,  Unkost,  und  Schaden  zahlen,  sollte

das  Fuͤrstenthum  Wolfenbuͤttel  und  Calenberg  dem  Herrn
Tylly  erblich  adjudiciret  seyn.  Als  nun  kurz  darauf  der
Könitz  in  Schweden  Gullavus  Adolphus  uf  des  heiligen
Reichsboden  kommen,  einen  Ort  in  Pommern  nach  den  auvdern
  occupirt,  auch  den  7ten  Sept.  1651.  das  Haupttressen
für  Leipzig  erhalten,  ist  zu  Wolfenbuͤttel  im  conlilio  deliberirt,
  (dabey  äber  Herr  Canzler  Engelbrecht,  Joachim  Götz
und  der  Lampadius  nicht,  sondern  oblentes  gewesen),  ob
Herzog  Fried.  Ulrich  nicht  sollte  bey  dem  damahligen  Cominendanten
  dem  Herrn  von  Gleen  anhalten,  daß  S.  H.  D.
eine  Reise  nach  Celle  thun  und  sich  mit  dero  Herrn  Vettern
um  etwas  ergötzen  mochten,  dazu  ich  meines  Theils  heftig
gerathen.  und  wie  solches  erhalten,  ist  S.  H.  D.  nebensi  den
Räthen  Franz  Jacob  v.  Cramm,  dem  Julio  Reichen,  mir
dem  Justo  Kipio  und  Cammersecretair  Erico  Lehnhard  nach
Celle  gezogen.  Wie  wir  daselbst  ankommen,  hatte  Herzog
Christian  des  aeltern  H.  D.  dero  geheimbten  Räthen  Julio
v.  Bulow  Stadthalter,  Dietrich  Bären  Großvoigt  und  Canzler
  Goßwin  Merckelbach  gnädig  befohlen,  mit  meines  Herren
Herzogs  Fried.  Ulrichs  Ministern  zu  communiciren.

Das  Haupt  Thema  war,  ob  s.  H.  D.,  weil  Sie  aus
Wolfenbüttel  sich  heraus  gemacht,  wiederum  sich  sollten  hinein
  oder  nach  Vraunschweig  begeben?

HE.  D.  Reichen,  der  an  unserer  Seite  die  Worte  führte,
  brachte  die  rationes  also  für,  daß  man  inclinirte  S.  H.