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Krone  Schweden,  angezeigt,  wofern  der  Herzog  nicht  wuͤrde
seine  geworbene  Voͤlcker  unter  die  schwedische  Regimenter  siecken,
  so  wollten  die  Schweden  den  Grafen  v.  Gronsfeld  in
Westphalen  eigenes  Gefallens  dominiren  lassen  und  die  Braunschweigischen
  Voͤlcker  ausschlagen.  Aus  solchem  Aubriugen
hatte  man  unschwer  wargenommen,  da  die  Pferde  am  Berge
stunden,  und  man  fast  kein  Rath  gewust,  ist  aber  durch  conclulum
  conlilii  dahin  ausgefallen,  daß  ich  v.  Kipe  sollte  zu
dem  schwedischen  Herrn  Reichs  Canzler  Orenstirn  als  damahligen
  Directorem  tatus  luedici  per  Germaniem  gesandt
  werden,  um  bey  demselbigen  zu  lollicitiren  und  zu
impetriren,  daß  Herzog  Friedrich  Ulrich  seine  wilitia  mochte
vertheilen  dörfen,  allein  zu  dem  Ende,  damit  sie  ihr  Land
und  Leute  aus  der  Bayrischen  und  Tpllischen  Macht  mochten
erretten,  immittelst  wäre  der  Herzog  erböthig  uf  alle  Nothfälle
  seine  Truppen  mit  den  schwedischen  zu  conjungiren  und
ad  publicum  bonum  zu.  opponiren.  Mit  solchem  Vorbring
  zog  ich  nach  Frankfurth  ao.  1655  zu  dem  Reichs-Canzler
  und  durch  Gottes  Gnaden  erhielt  ich  solches,  mit
dem  weiteren  Befehl  daß  dem  Herzog  Friedrich  Ulrich  uf  dem
Nothfall  die  schwedischen  Regimenter,  so  damahls  in  der
Naͤhe  standen,  ellective  adlistiren  sollten.  Immaasen  auch
erfolgte  und  dadurch  die  Amter  Peine  und  andere  Orte,  wie
auch  folgends  ao.  1654  den  oten  Julii  die  Kays.  Volcksniederlage
  uf  den  Helfersberge  bey  dem  Städtlein  Sarstedt.
erhalten  und  die  Stadt  Hildesheim  cum  lolo  clero  in  des
Herzogs  Gewalt  gebracht  worden.

Indem  nun  der  status  meines  lieben  Vaterlandes  sich
also  gebessert,  daß  ich  guter  Hoffnung  gelebt,  meines  großen
Schadens  und  ermangelnden  Salarii  Genuß  zu  empfinden,
wird  mir  von  Braunschweig  gen  Frankfurth,  uf  den  großen