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Demnaͤchst  haben  ·  mich.  hochgedachte  S.  H.  G.  uf  ·  dem
Churfürstlichen  Collegialtag  nach  Regensburg  im  Monath
Septembris  in  den  höchsibeschwerlichen  Stift  Hildesheim  reitution
  Sache  abgefertigt,  und  ehe  denn  ich  dia  Reise  augetreten,
  haben  Sr.  fürstl.  Gnaden  in  dero  persohnlichen  Grgenwart
  p.  Döminium  Cancelk,  „in  dem  Woigtei  Hause
u#f  der  Neustadt.  Hannover  so  damahl:  Frignicus  Molinus
zugehdret,  befragt,  ob  ich  dem  Herrn  Georg  fürstl.  Gnaden
mit  solcher  Treu  und  Eifer  dienen  wollte,  wie  ich  Herrn
Herzog  Friedrich  Ulrich  Hechf.  G.  gedienct,  welches  ich  den
Vorhalt  gemäs  und  aufrichtig  adimpliret,  denn  als  ich  von
Hannoter  ab  den  Iten  OÖciobr.  ausgezogen  und  den  17ten
ejusd.  dafelbst  in  Regensb.  mit  großer  Gefahr,  da  die  schwedische
  und.  kaisersche  starck  um  einander  gesirrift.,  angelangt,
habe  ich  meine  Noegotia  ibey  der  Rdmisch  Kaiserl,  Mist.
Ferdinando  iH,  dem  rdmischen  König  Mist.  Fer  dinand  II,
den  Chur  und  fürstl.  Gesandschaften,  einigen  Kaiserl.  hohen
miniliern  aller  Orten  fideliler  negoltirt,  ist  es  doch  un
möglich  gewesen,  daß  ich  damahls  meinen  Zweck  erheben  konnen,welcher
  dahin  gezielet,  daß  die  Hildesheimische  Sache
durch  Chur  Maintz  und  Chur  Sachsen  möchte  amicabiliter
accommodirt  werden,  in  betracht  beide  Churfürsten  zu  Cöln
und  Baiern  perfohnlich  zugegen  gewesen,  und  dem  Kaiserrbey
der  Köuigl.  Wahl  höchsterhebliche  ollcia  erwiesen,  derhalben
ich  mit  dem  Bescheide  abgefertiget,  daß  für  allen  Dingen  das
Stift  müsie  reltiluiret,  und  konure  alsdenn  von  der  gütlichen
Handlung  weiter  gesprochen  werden.

Wie  hernach  im  Ausgange  des  Monaths  Februar  zu
s.  f.  G.  in  der  Stadt  Hildesheim  wiederum  angelanget  und
von  allen  aueführliche  relation  auch  daben  remonliration
gethan,  wie  an  mein  ernsiesten  Fleiß  nichts  erwinden  laßen,