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so  zuvor  mit  nach  Hamburg  gewesen,  Herr  D.  Heinrich
Langebeck;  a  parte  Calenberg  nomine  ducis  Chrilliani
Ludovici  ich  Jultus,  Kipius  Cancellarius  und  Paul  Joschimb
  von  Bülow  nebst  etzlichen  Deputirten  von  Walllenbüttel
  und  Calenbergischen  Landstenden  erschienen,  und  so
lange  fast  sorglich,  mühseelig  und  gefährlich  tractirct  bis  den
oten  aprilis  1642  in  der  Osiernach  in  Braunschweig  uf  den
alten  stadt  Rathhause  der'  Frirde,  Goit  sey  Lob,  geschlossen.

Alldieweiln  aber  Ihro  Kailerl-  Milt.  uf  Amrrieb  des
Churfürsten  zu  cbli  starck  urgieret,  daß  wegen  des  Stifts
Hildesheim  ein  guͤtlichei  Vertrag  bald  fürgenommen  werden,
auch  die  Herzoge  von  Braunschweig  dazu  geneigt,  und  von
männiglich  für  heilsain  nühlich  und  ersprieslich  geachtet,  so
bat  man  darauf  die  Hildesheimische  Rellitution  Sache  von
dem  Monatb  April  do  1642  bis  uf  den  oten  April  ao
164  3  continvirk,  da  deun  durch  göttliche  Benediction  mit
aller  Theil  beliebung  die  gütliche  sccomwoclio  geschloßen.

Bey  dieser  Negotiation  habe  ich  wegen  meines  guädigen
  Fürsten  und  Herrn,  Herzogs  Chriltian  Ludewigs  das
Wort  und  die  Feder  führen  müßen,  was  dazu  für  Sorgfalt
und  Mühseeligkeit  gehbret,  das  wissen  dieselbigen,  welche  solche
  wichtige  Land  und  Leute  concernirende  Sachen  unter
Händen  gehabt.  Ich  sage  nun  hiebey  für  des  Allerhochsten
Angesicht  und  allwitßenden  Augen,  daß  ich  vom  Churfürsten
zu  Cölln,  von  dem  Dohm  Capitel  zu  Hildesheim  vor  den
Trectaten,  bey  den  Tractaten  und  nach  den  Tractalen
kein  Geschenck  Mieth  oder  Gabe  gesehen,  gehöret,  noch  geno-Ren,
  bekenne  aber,  daß  die  Stadt  Hildesheim,  dahin  loboriret,
  wie  mich  denn  meine  Inliruction  dahin  getragen,  daß
sie  fremder  Garnilon  entlediget  geblieben,  zur  Danckbarkeit
Ein  tansend  Rehlr.  verehret,  so  aber  eigentlich  in  der  Stift