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die  Praͤdikate  zeugen,  gezengt  werden,  u.  s.  f.  für  bkonomische
  erklaͤrt,  würde  er  es  auch  jenen  streitig  machen  koͤnnen,
  daß  sie  wesentlich  nothwendige  seyen,  besonders  noch,
wenn  man  dazu  nimmt,  daß  die  Sprache  der  Bibel  ihrer
Absicht  nach  eine  populaͤre  Sprache  seyn  sollte,  deren  Verdienst
  nicht  in  metaphysischen  Genauigkeiten,  sondern  in  einer
  allgemeinen  Faßlichkeit  besteht.  Wenn  nun  Gott  in
einer  solchen  Sprache  die  wesentlich  nothwendigen  Verhältnisse
  offenbaren  wollte,  wodurch  sich  in  ihm,  dem  Einzigen,
drei  Subjekte  unterscheiden:  wie  konnte  er  anders,  als  solche
Worte  gebrauchen,  die  die  Sache  nicht  nach  ihrer  ganzen
Würde  ausdrückten?  Es  muß  also  durchaus  cinzig  aus  der
heiligen  Schrift  bestimmt  werden,  was  Prädikate  von  der
einen,  oder  der  andern  Art  seyen;  was  nun  diesen  Gott  so
zuschreibt,  daß  es  ihm  vor  Grundlegung  der  Welt  zukommt,
das  können  keine  ökonomische  Prädikate  seyn.  Wenn  sich
kein  Jeitpunkt  denken  läßt,  da  der  Logos  nicht  Sohn  Gottes
war,  (Herr  U.  gibt  dieses  zu  nach  Mich.  V.  1.)  so  war
er  Sohn,  ehe  noch  Gott  beschloß,  sich  zu  offenbarcn,  oder
Welten  zu  schaffen:  er  ist  es  also  nicht  erst  aus  Gelegenheit
dieser  Offenbarungen  Gottes  geworden;  es  ist  also  kein  Prädikat,
  das  auf  Schdpfung  und  Kreaturen  eine  Beziehung
hat,  sondern  ein  wesentlich  nothwendiges.

Die  heilige  Schrift  sagt  zwar  sehr  häufig,  Gott  habe
uns  schon  vor  Grundlegung  der  Welt  in  Christo  erwählet:
aber  sie  will  unfehlbar  hierdurch  nichts  anders,  als  dieses
sagen:  Mit  dem  ersten  Gedanken  eine  Welt  zu  schaffen,  und
bei  dem  ersten  Blick  seiner  Allwissenheit  über  das  Verhalten
der  Menschen,  die  er  hervorzurufen  beschlossen  hatte,  faßte
der  Ewige  Gedanken  des  Friedens  über  uns.  Schon  damals,
  da  er  diese  Welt  noch  nicht  ans  Licht  gerufen,  über-