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fang  der  Dinge  statt;  er  härte  sich  also  schon  zum  Voraus
selbst  geamwortet.  Die  Schrift  dringt  aber  so  unaufhörlich
und  unter  den  verschiedensten  Ausdrücken  auf  die  Anerkennung
  der  Gottheit  Jesus  Christus,  das  ist  Seele  ihres  ganzen
  Systems;  öberall  wird  Christus  Name  gerühmt,  seine
Ehre  erhöht,  die  stärksten  Beweggründe  zur  Gottesfurcht  aus
demselben  hergeleitet,  es  ist  beinahe  kein  einziger  Ausdruck
vom  Jehovah  gebraucht,  der  nicht  auch  bei  ihm  vorkäme.

Die  Antwort  der  Gegner  wird  seyn:  Sollte  jener  Koͤ-nig
  nicht  eben  so  eifrig  auf  die  Anerkennung  der  höchsten
Würde  seines  Ministers  dringen  können,  als  ob's  seine  eigene
  Person  wäre?  Er  will  zwar  nicht  jedem,  der  sich  in
diesen  Posten  eindringen  will,  die  Ehre  desselben  lassen,  er
eifert  auf  das  anhaltendste  dagegen,  daß  niemand  ausser  er
allein  als  Kdnig  erkannt  werde:  aber  könnte  man  denn
seine  kdnigliche  Würde  auf  eine  reellere  Weise  anerkennen,
als  wenn  man  seinen  ersien  Minister  auf  seinen  Befehl  als
König  annimmt?

So  kdnnte  die  ganze  Lehre  von  der  Gottheit  des  Logos
auf  eine  dkonomische  Art  vorgestellt  werden;  wir  würden
uns  aber  durch  die  Urlspergerischen  Grundsätze  eine  gänzliche
Widerlegung  oft  beinahe  unmoͤglich  machen,  und  statt  des
kleinem  Vortheils,  den  wir  zu  erhalten  hofften,  an  den  wichtigsten
  Orten  unsern  Gegnern  freien  Matz  machen.

Ich  bin  weit  entfernt,  alles  dieses  Herrn  U.  als  Consequenzen
  aufzubürden,  so  wenig  als  er  diejenigen  Theologen
für  Subordinatianer  erklären  wird,  welche  in  dem  Namen
Sohn  Gottes  ein  nothwendiges  inneres  Verhältniß  ausgedrückt
  finden.  Nur  glaube  ich  berechtiget  zu  seyn,  zu  bitten,
die  Vortheile,  welche  aus  dieser  neuen  Hypothese  entspringen
  sollen,  als  keinen  Empfehlungsgrund  für  dieselbe  anzu-