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Es  giebt  zwar  theils  in  gricchischen  Handschriften,  theils
in  den  Sammlungen  einiger  besonders-  spär#en  gricchischen
Canonisten,  auch  bei  Versleichung  der  Istvorschen  Uebersetzung,
  einige  erhebliche  Varianten;  doch  ist  das  einstimmige
  Zeugniß  der  glaübwürdigsten  Handschriften  und  Sammlungen
  beständig  für  den-  Terr  so,  wir  ich  ihn  hier  aus
Beveridge  Synodikon  abgeschrieben  habe.  Was  erhecbliche
Varianten  zu  seyn  scheinen,  baben  das  Zeichen  der  Verwerflichkeit
  schon  an  sich:  und  minder  erbebliche  wäre  hier
desto  weniger  der  Muͤhe  werih  zu  sammeln,  da  von  der
Authenticität  des  ganzen  neichnises“  die  Rede  ist.

.  2.

Es  ist  unsireitig,  daß  die  Bischdfe  der  Laodicenischen
Spynode  zunächst  hier  bloß  diejenige  Bücher  bestimmen  wollten,
  welche  nicht  bffentlich  in  der  Gemeinde  sollten  vorgelesen
  werden  *),  nicht  nur,  weil  mit  dem  größten  Recht  diese
zwei  Canones  als  zusammenhängend  betrachtet  werden,  sondern

  auch  weil  sie,  wenn  je  das  Schriftenverzeichniß  im

*)  Herrn  Canzl.  Reußens  Vertheidigung  der  Offenbarung  Johanhis.
  S.  115.  116.  465.  40.