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sam  in  der  Nähe  hatte.  Hat  aber  diese  Materienordnung
der  Cenonum  wirklich  etwas  dazu  beigetragen,  daß  der
Laodicenischen  Synode  dieses  Betzeichniß  der  kanonischen
Buͤcher  angedichtet  wurde,  so  muß  es  uns  desto  angenehmer
seyn,  bei.  demjenigen,  der  sie  zuerst  anfing,  keine  Spur  dieses
  untergeschobnen  Canons  zu  finden.

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III.  Uebersesungen,  und  zwar  vorzüglich  lateinische.

Es  giebt,  außer  den  lateinischen  Uebersehungen  der
Laodicenkschen  Schlüsse,  sprische,  akabische  und  äthiopische.
Salmon  in  seinem  vortrefflichen“  VBuch  von  der  Art,  die  Concilien
  zu  studieren,  beruft  sich*)  bei  Beschreibung  dieser
morgenländischen  Uebersetzungen  hauptsächlich  auf  die  Nachrichten,
  die  Abt  Renaudot  in  der  bekannten  Derbetuité  de  la
foi  (Tom.  V.  I.  9.  c.  2.  Pas.  646.  647.  otc)  giebt.  Da
Renaudot  nach  Salmons  Viricht  (P#g.  2:  77.)  besonders  auch
zeigt,  worin  diese  Uebersätzungen,  und  vorzüglich  die  arabische,
  vom  griechischen  Tert  abgehen,  so  würden  sich  vielleicht
einige  wichtige  Entscheidungsgründe  hier  zeigen.  Weil  ich.
aber  das  Buch  selbst  zu  crhalten  nicht  so.  glücklich  war,  so
kann  ich  keine  Nachricht  davon  geben:  ich  kann  auch  nicht.
sagen,  ob  man  nicht  bei  dem  Gebrauch  von  Renaudots  Nachrichten
  Ursache  hat,  der  Absicht  des  Buchs  eingedenk  zu  seyn,
worin  sie  sie  hen.  Mau  hat  sich  in  den  damaligen  Streitigkeiten
  beiderseits  bittere  Vorwuͤrfe  der  Unehrlichkeit  gemacht.
Da  sich  aber  Renaudot  groͤßtentheils  auf  Manuscripte  beruft,
  voir  denen  er  selbst  sagt,  in  welchen  Bibliotheken  sie
anzutreffen  seyen,  so  sollte  wohl  dieses  nicht  zu  befuͤrchten

5  beipzig,  1255.  8.  pag.  275.