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seyn.  Uebrigens  hat  man  sich  sehr  zu  hüten,  diesen  morgenländischen
  Sammlungen  keinen  allzugroßen  Werth  beizulegen:
  sie  sind  nach  Renaudots  eigner  Bemerkung  öfters
corrigirt  und  verbessert  wordenz  solche  verbesserte  Sammlungen
können  nur  selten  rüchtige  Zeugen  einer  ganz  unverfälschten
Stelle  seyn.  Haß  oder  Liebe  zu  den  Lateinern  hat  öfters
auch  zu  der  Art  der  Korrektion  das  Seinige  beigetragen:  sehr
viel  wichtiger  müßten  also  diejenige  Handschriften  seyn,
welche  älter  sind,  als  der  heftige  Ausbruch  der  Trennung
zzwischen  den  Lateinern  und  Griechen,  dessen  erste  Epoche
ins  neunte  Jahrhundert,  und  seine  zweite  ins  eilfte  Jahrhundert
  fällt.  Doujat  in  seinen  Praenotionibus  canonieis
gedenkt  auch  zweier  arabischen  Uebersetzungen:  von  der  einen.
giebt  er  aber  gar  keine  umständliche  Nachricht:  und  die
Nachricht,  die  er  von  der  andern  giebt,  ist,  wie  man  in  der
Anmerkung  sieht  ?),  so  beschaffen,  daß  sie  gar  keine  Aufmerksamkeit
  verdient:  denn  ihre  Leseart  hat  die  einmüthige  Stimme
  aller  glaubwürdigen  Zeugen  gegen  sich.

Johann  Gregorie  gedenkt  in  seinen  posthumis  p.  85.
einer  Baroccianischen  Handschrift  von  der  Bodlejanischen
Bibliothek,  welche  eine  arabische  Uebersetzung  der  Laodicenischen
Schlüsse  enthalte,  und  statt  des  Verzeichnisses  der  kanonischen
Bücher  bloß  eine  Anmerkung  habe,  was  unter  den  Vasoos

%  Dunse  hujus  Concilii  reperiuntur  in  regia  Bibliotheca  versiones
  Arabioae:  in  duarum  altera,  qdune  translata  dicitur,
vt  a  Cl.  V.  Claud.  Capellano  Doctore  Sorbonico  accepi,
inter  veteris  testamenti  libros,  qui  recensentur  vliimo  canone,
  ii  connumerantur,  duorum  auctoritatem  sectarii  horum
  temporum  in  dubium  reuccant,  Judith  puta,  Maccsbaeorum,
  Tobiae,  Sapientiae,  Ecclesiasticus.  L.  II.  c.  lo.
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