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alles,  was,  bisher  etwa  irgend  noch  einigen  Zweifel  erwecken

konnte:  ob  es  nicht  blos  befigurirte  Handschriften  einer  und
eben  defselben  Uebersetzung  seyen,  völlig  hinweggeräumte.  ist.
Unter  diesen  drei  berschjcdenen  loteinischen  Uebersetzungen  ist.
die  erste  und  älteste  die  sogenaunte  prisca:  wahrscheinlich  ist.
sie  bald  nach  den  Jeiten,  des  Chalcedonischen  Concilli  gemacht
worden.,  und  ihr  Verfasser  scheint  ein  Italiener  gewesen  zu
seyn.  In  Jüstells  Bibliothek  des  kanonischen.  Rechts  kam
sie  zuerst  heraus,  aher;  noch  sehr  unrichtig  und  mangelhafttim
  dritten  Theil-aber  der  Vallerinischen  Ausgabe  der  Werke
Leo  des  Großen  steht  sie  vollkommen  kritisch  berichtigt.  Diese.
prisca  würde  einer  der  wichtigsten  Zeugen  seyn,  wenn  wir
sje  bei  den  Laodicenischen  Canonen  gebrauchen  könnten:  aber
damals,  als  diese  Uebersetzung  gemacht  wurde,  mußten  die
Laodicenischen  Canones,  entweder  noch  nicht  so  allgemein.  in.
den  Codicem  Ecclesias  aufgenommen  gewesen  seyn,  oder
sond  sie  der  Uebersetzer  in  seiner  Handschrift  nicht.  Justell
glaubte,  seine  Haudschrift  von  der  prisca  sey  unvollkommen,
weil  sie  die  Lgodicenische  Schlüsse  nicht  enthielte:  ja,  die-Herausgeber
  behaupteten  sogar,  bloß  durch  ein  Unglück,
müßten  die  Blätter  verloren  gegangen  seyn,  worauf  die.
Laodicenische  Canonos  gesianden:  die  Ballerini  aber  haben
durch  Vergleichung  anderer  Handschriften  aus  dem  Vatikan.
außer  allem  Zweifel  besebt.  daß  sie  niemals  in  der  prisca
gewesen  seyen.

Also  eines  der  wichtigsten  Jeugnisse,  das  wir  bei  den
Nicänischen,  Sardicensischen,  Gangrensischen  Canonibus  brauchen
  könnten,  geht  uns  hier  ganz  verloren.  Noch  sind  also.
zwei  andere  Uebersetzungen  übrig,  die  Dionysische  und  sogenannte
  Isidorsche.  Von  jeder  muß  besonders  gehandelt
werden,  weil  es  nicht  sogleich  entschieden  ist,  ob  sie  für  oder