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ner,  so  konnte  er  nicht  in  quibusdam  schreiben.  Pithon
erglich  bei  seiner  ersten  Ausgabe  hauptsächlich  cine  Handschrift
  von  Beauvais;  wahrscheinlich  kommt  die  Anmerkung
also  auch  nicht  von  dieser  her.  Hingegen  die  Herausgeber
der  zweiten  Pithoeischen  Edition,  hatten  eine  Handschrift  ?)
vor  sich,  die  von  Pithou  mit  allerhand  Varianten  und  Vermuthungen
  bereichert  war:  ist  also  obige  Anmerkung  erst
aus  diesem  bei  der  dritten  Ausgabe  gebrauchten  Pirhoeischen
Coder,  so  ist  gewiß,  daß  weder  die  Wendelsteinischen  Handschrifren,
  noch  jene  Handschrift  von  Beauvais  das  Voxzeichniß
  der  kanonischen  Böcher  gehabt  hat.  Wem  alles  dieses
zu  sehr  Vermurhung  ist,  den  können  die  vom  P.  Harzheim
bei  seiner  Ausgabe  des  Dionysius  gebrauchten  Handschristen
ganz  außer  allen  Zweifel  setzen.  Im  ersten  Tbeil  der  Concilien
  Teutschlands  ließ  Harzheim  die  Sammlung  des  Diouysius
  abdrucken,  und  bediente  sich  dabei  dreier  Cdlnischer
Handschriften  75):  alle  drei  sind  ächt  Hadrianisch:  denn  sie
haben  keinen  der  Zusätze,  wodurch  sich  spätere  Codices  kennbar
  machen;  der  erste  derselben  ist  unsireitig  ein  Zeitgenosse
Karls  des  Großen.  Keine  dieser  drei  Handschriften  hat  das
Verzeichniß  der  kanonischen  Bücher:  es  ist  also  gewiß,  zu
den  Zeiten  Hadrians  und  Karls  des  Großen  stund  dieses
Verzeichniß  noch  nicht  in  Dionysens  Sammlung.  Harz-*)

  In  perscrutandis  et  euoluendis  Bibliothecae  Collegii  Trecopiihocani
  manuscriptis  occurrit  non  minus  venerandae
veluslatis  coder  canonum  Eccl.  Rom.  insignibus  nolis  nec
non  lectionibus  vaclis  ac  restitutionibus  a  Pihoeo  illustratus,
  quae  duidem  nostram  editionem  ercitarunt.  S.  die

.  Pariser  Herausgeber  von  1687  in  der  Vorrede.

s)  Im  Manuseriptenverzeichniß  des  Cölnischen  Stifts,  das  P.
Harzheim  1259  herausgab,  find  sie  mit  CKV,  CNVI  und.
CXVII  bezeichnet.