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dinandi,  unum  Episcopum  remanere,  et  hic  ob  quandam
  negligentiam  noluerit  convenire,  ·  et  Cconsentire)
ordinalioni  Episcoporum;  plebs  autem  conveniens  roget
  fiori  ordinationem.  Episcopi:  Primum  oportet  eum,
dui  remansit,  Per  litteras  primatis  Episcopi  provineiae
hoc  est,  metropolitani,  Ccommoneri,  quod  populus  petit
sibi  pastorem  dari:  aestimo  oportere  hunc  exspectare,
ut  veniat,  et  cum  eo  fiat  ordinalio.  Si  autem  neque
Per  litteras  rogatus  advenerit,  nec  scripserit:  satislieri
Populi  voluntah  debet,  et  vocandi  sunt  de  vicine  provincia
  Episcopi  ad  ordinationem  Episcoporum.  Von
finitimis  Episcopis  steht  also  nichts  im  canone  Nicseno:
hingegen  im  Sardioensi.  Also  müssen  die  Constantinopolit.
Väter  diesen  sardicensischen  Canon  bei  Eitirung  eines  nicänischen
  gemeint  haben.  Folgende  Gründe  verhindern  mich,
dieser  Meinung  beizutreten.

1.  Ist  nicht  zu  erweisen,  daß  die  Constantin.  Väter
in  ihrem  Synodalschreiben  den  Canon,  worauf  sie  zielten,
  wörtlich  genau  anführen  wollten.  War  es  aber  ihre
Absicht,  ihn  blos  seinem  Sinne  nach  anzuführen,  so  mußten
sie  beinahe  das  Wort  finitimis  hineinsetzen.  Um  die
Reisekosten  zu  ersparen  und  dem  langen  Aufschub  der  Ordinationen
  abzuhelfen,  erlaubt  der  vierte  nicänische  Canon,
daß  es  künftighin  an  drei  Bischöfen  genug  seyn  solle,  durch
welche  die  Ordination  geschebe.  Daß  man  unter  diesen  dreien
die  drei  nächstliegenden  verstebe,  ergab  sich  ja  aus  dem  ganzen
  Zusammenhang,  und  besondets  aus  den  angegebenen
Ursachen.

2.  In  dem  Eitate  der  Coustantinopolit.  Väter  heißt  es
fnitimis  Episcopis:  im  sardicensischen  Canon  aber  de  vieina
  provincia  Episcopis,  Zwei  ganz  verschiedene  Oinge!