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modo  peruri  hujusmodi,  et  superbiae  potius  servire,
ut  videentur  majorom  Possidere  potestatem.  Ich  läugne
diese  Uebereinstimmung  gar  nicht,  aber  so  lange  sich  eine
gleiche  Uebereinstimmung  mit  einem  nicänischen  Canon  finden
läßr,  so  weiß  ich  nicht,  was  erstere  beweisen  soll.  Hier  ist
6  der  funfzehnte  nicänische  Canon.  Man  sehe,  ob  nicht  Hieronymus
  diesen  gemeint  haben  könne.  Ich  setze  ihn  nach
der  vetus  interpretatio  latina  her,  welche  von  den  Ballerini
  zuerst  herausgegeben  wurde:  Quicunque  nec  periculum
  nec  limorem  Dei  habentes  prae  oculis,  neque
ecclesiasticum  canonem  scientes,  discedunt  ab  Eecclesia
sua  Presbyteri  vel  Diecones,  vel  de  quibus  canon  slatuit;
  hujusmodi  nequaquam  sunt  ab  alia  ecclesia  reci-Piendi,
  sed  omni  eos  necessitäte  debere  compelli,  ut  ad
Proprias  redeant  parochias,  aut  si  redire  noluerint,
Communione  privari.  8i  vero  audet  aliquis  alterius  clericum
  in  sua  Ecclesia  promovere,  fratre  cujus  fuerat
non  praebente  consensum,  secundum  canones  ordinatio
existat  infirma.

Ich  süge  die  Isidorische  Uebersetzung  poch  bei,  weil  diese
an  einigen  Stellen  hier  genauer  zutrifft,  und  weil  sich  alsdenn
  auch  aus  der  Vergleichung  dieser  Uebersetzungen  zeigen
kann,  daß  man  nicht  geradezu  das  Urtheil  sprechen  darf,
diese  oder  jene  Stelle  sey  nicht  nicänisch,  weil  sie  entweder
nicht  im  griechischen  Tert  oder  in  einer  der  lateinischen
Uebexsetzungen  nicht  vorkommt.  Noch  in  keinem  dieser  ältesten
  Concilien  ist  die  wahre  Leseart  vollkommen  kritisch
getreu  bestimmt;  wer  also  entscheiden  will,  ob  diese  und  jene
Stelle  Nicänisch  ist  oder  Sardicensisch  sey,  sollte  erst  die
wahre  Leseart  fesisetzen.  Istidorsche  Uebersetzung  des  funfzehnten
  Nicänischen  Canons:  Propter  multas  perturba-