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Schierlings  sein  Gedeihen  gibt,  immer  noch  guͤtigster  Wohlhaͤter
  sey.  Fast  uͤber  ein  balb  Jahrtausend  hat  der  Vater
er  Menschen  den  besten  brauchbarsten  Theil  seiner  Menchenfamilie
  dem  hartdrückenden  Joch  des  Clerus  unterworen.
  Ohne  gütige  Absichten?  Ohne  Vortheil  selbst  auch  für
#ie  Generationen,  die  in  diesem  halben  Jahrtausend  lebten?
War  das  Joch  nicht  auch  zugleich  Wohlthat  und  vielleicht
var  das  ganze  Zeitalter,  das  unser  Selbstdünkel  bedauert,
weiner  andern  Wohlthaten  fähig,  als  solcher,  welche  gerade
nit  dieser  Portion  Wermuth  und  Galle  vermischt  waren.
Es  wäre  Stoff  für  ein  ganzes  Buch,  zu  zeigen,  welchen
uAlwohlthätigen  Einfluß  die  Schicksale  jenes  in  unsern  Augen
  unglücklichen  Jahrhunderts  selbst  noch  auf  unsre  Zeiten
und  auf  die  Zeiten  unserer  spätesten  Nachkommen  haben:
ich  schränke  mich  hier  deswegen  bloß  darauf  ein,  die  großeu,
  Vortheile  zu  entwickeln,  welche  selbst  jenes  Zeitalter
einzig  und  allein  eben  denjenigen,  welche  wir  als  die  Tyraunen
  ihrer  Zeiten  brandmarken,  zu  danken  hatte.  Aber
noch  vorläufig  die  Frage,  welche  mir  vielleicht  meine  Leser
entgegenwerfen:  War's  auch  Absicht  des  Clerus,  jene  Wohlthaten
  zu  erweisen?  wenn  es  nicht  seine  Absichr,  sondern
blos  zusällige  Folge  gewesen  ist;  warum  jene  Invektiven
mildern?  Zum  Theil  war  es  wirklich  Absicht,  wie  wir  im
weitern  Verfolg  sehen  werden:  und  wenn  wir  uns  dann
das  strenge  Gesetz  machen,  immer  erwiesene  Absicht  des
Wohlthuns  sehen  wollen,  ehe  wir  die  Wohlthat  als  Wohlthat
  erkennen;  wenn  wir  nie  durch  das  ganze  Menschengewimmel,
  hindurch,  von  dem  Gutes  und  Böses  auf  uns  zufließt,
  auf  den  hinschauen  wollen,  der  Schmerz  und  Wollust,
Traurigkeit  und  Vergnügen  an  ihren  dussersten  Enden  verknüpft
  hat:  so  laßt  uns  über  unsere  Zeiten  eben  so  sehm