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seinem  Sprengel  gehoͤrt;  bei  der  Verminderung  seines  Sprengels
konnte  er  also  nicht  gleichguͤltig  bleiben,  und  wenn  es  ihm
auch  weniger  darum  zu  thun  gewesen  waͤre,  so  hoffte  er  bei
dieser  Gelegenheit  vielleicht  Erzbischof  zu  werden,  und  den
neuen  Bischof  von  Bamberg  nebst  dem  Bischof  von  Eichstäde
zu  Suffraganeen  zu  bekommen.  Er  wußte  wohl,  daß  diese  Stiftung
  viel  zu  sehr  Lieblingsgedanke  des  Kaisers  war,  als  daß
er  sich  durch  gemachte  Schwierigkeiten  abschrecken  ließ,  er
hoffte  also  auch  die  Absicht,  durch  die  Erzbischoͤfliche  Wuͤrde
entschaͤdigt  zu  werden,  desto  leichter  zu  erhalten.  Aber  der
Papst  ließ  sich  nicht  bewegen,  den  Absichten  des  Bischofs
von  Wuͤrzburg  beizutreten,  der  Bischof  von  Eichstaͤdt  wollte
nicht  Suffrazaneus  von  Wuͤrzburg  werden,  und  auf  einer
Synode,  wo  der  Erzbischof  von  Mainz  den  Vorsitz  hatte,
war  ohnedieß  keine  Hoffnung,  daß  Wuͤrzburg  die  erzbischoͤfliche
  Wuͤrde  erhalten  sollte.

Ungeachtet  des  Widerspruchs  des  Wuͤrzburgischen  Kaplans
  stinimten  also  alle  versammelte  Vaͤter  nach  dem  Willen
des  Kaisers,  und  der  mißvergnuͤgte  Bischof  mußte  sich  mit
einigen“)  Stücken  Lands  begnügen,  welche  ihm  der  Kaiser
abtrat,  und  mußte  noch  den  Verdruß  erfahren,  daß  sein  neuer
Kollege  manche  Vorzüge  vor  ihm  erhielte

Einer  der  wichtigsten  Vorzüge,  den  Bamberg  damals
durch  die  auf  dem  Frankfurtischen  Concilium  angenommene
Bulle  Papsi  Johanns  erhalten  haben  soll,  oder  zu  dem  es,
nach  andrer  Meinung,  wenigstens  nicht  lang  hernach  gelangte,
bestund  in  der  Eremtion  von  den  Mainzischen  Metropolitanrechten,
  daß  der  neue  Bischof  unter  keinem  andern  Erzbiv)

  Vita  Henrici  S.  edita  a  Cretero,  ap.  Ludewig.  1.  e.
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