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Metropolitan  von  Bamberg,  wird  dem  Bischof  von  Bamberg
  Gehorsam  gegen  den  Erzbischof  von  Mainz  als  gegen
seinen  Metropolitan  auserlegt,  und  die  in  Leo's  Schreiben
eingerückte  Worte  in  caussis  sanonicis  können  hier  keine
Veränderung  machen,  denn  die  Macht  des  Metropolitan
über  seinen  suffraganeum  und  die  Gränzen  des  Gehorsams,
welchen  der  Suffragan  seinem  Metropolitanen  zu  leisten  har,
müssen  ohnedieß  durch  die  Kirchengesetze  und  canones  bestimmt
  werden.
Auf  eben  der  Reise  des  Papsts  nach  Teutschland,  aus
deren  Gelegenheit  erstgedachtes  päpstliches  Schreiben  erging,
geschah  auch  eine  wichtige  Veränderung  wegen  des  census,
den  Bamberg  bisher  der  Rdmischen  Kirche  jährlich  geleistet
hatte.  Ich  will  die  eigenen  Worte  der  zwei  Schriftsteller
hiehersetzen,  welche  uns  diese  Begebenheit  aufgezeichnet  haben,
  um  alsdenn  desto  leichter  urtheilen  lassen  zu  können.
Leo  Osliensis  L.  II.  c.  84.  Tunc  inter  ipsum  Apostolicum
  et  Imperatorem  facta  est  commutatio  de
Benevento  et  Bambergensi  Episcopie.

Hermannus  contractus  ad  a.  1055.  Imperator  cum
Domino  Pape  multisque  Episcopis  et  Principibus
natalem  Domini  Wormatiee  egit.  Ubi  cum  Papa,
sicut  dudum  coeperat,  Faldensem  abbatiam  aliadue
  nonnulla  loca  et  coenobia,  quae  S.  Petro
antiquitus  donata  feruntur,  ab  Imperstore  reposcens
  exegisset,  demum  iImperator  pleraque  in
ultramontanis  partibus  ad  jus  suum  perlinentia
pro  Cisalpinis  illis  per  concambium  tradidit.

Diese  beide  Stellen  sind  wehl  schlechterdings  nicht  anders
  verständlich,  als  wenn  man  obangefübrte  Erklärung
von  den  Ausdrücken  annimmt  zub  juro  et  dominio  Roma-