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Wem  aber  diese  Spuren  nicht  deutlich  genug  scheinen,
dem  koͤnnen  noch  Beweise  aus  Bullen  P.  Paschalis  des  II.
vorgelegt  werden.

In  dem  Schreiben  worin  Paschalis?)  den  B.  Otto
seinem  künftigen  Stift  empfiehlt,  ist  folgende  Stelle:  „adhuc
  etiam  crucis  verilsom,  intra  Babebergensis  Ecclesiae
  Pparochiam,  ante  faciem  tuam  portari  concedimus,
salva  videlicet  Moguntinae  metropolis  reverentia.“
Wer  sich  aber  auch  hier  mit  eregetischen  Kunstgriffen  zu
retten  glaubt,  und  wer  einmal  ein  eigenes  Zeugniß  von
einem  Bischofe  von  Bamberg  verlangt,  dem  lege  ich  folgende
Stelle  vor,  aus  einem  Schreiben  eben  dieses  Bischof  Ottens“)
an  eben  denselben  Papst  Paschalis.  „Ouam  nimirum
Propterea  a  tuae  sanctitatis  manu  tentopere  expetimus,
duia  metropolitanus  noster,  etsi  per  te  hebeet
consecrationis  gratiam,  tamen,  quod  sine  lachrymis
fateri  nequimus,  magnam  cooperatorum  spiritualis  doni
Patitur  injuriam.“

Ich  breche  hier  ab,  denn  ich  habe  bloß  hisiorische  Anmerkungen
  und  keine  ganze  Geschichte  der  Bambergischen
Eremtion  versprochen,  und  die  bisherigen  Anmerkungen  erweisen
  doch  meines  Erachtens  das  genugsam,  was  ich  erweisen
  wollte,  daß  die  bisher  gewöhnliche  Vorstellungsart  dieser
  Sache  ganz  unrichtig  sey,  und  daß  Bamberg  noch  im
ganzen  eilften  Jahrhundert  Mainz  zum  Metropolitan  gehabt
habe,  und  also  nicht  unmittelbar  unter  dem  Papsi  könne  gestanden
  seyn.

*)  De  vita  S.  Otonis  op.  Ludewig.  Seript.  Bamb.  T.  I.
pag.  414.  -
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