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aufbehalten  wird,  beweisen  will.  Dieser  Koder  hat  die  Ueberschrift:
  De  viris  illustribus,  und  Johannes  Columna  soll
der  Verfasser  davon  seyn.  Es  kaun  aber  noch  unterschicdliches
  gegen  diesen  Koder  eingewendet  werden,  und  Sartius,
der  ihn  gesehen  hat,  will  behaupten,  daß  er  Spuren  an  sich
habe,  woraus  starke  Beweise  gegen  das  ihm  beigelegte  Alter.
und  seine  Aechrheit  geführt  werden  konnen  2).  In  der  Mitte
des  zwolften  Jahrhunderts  lebte  Gratian  zu  Bologna,  in
dem  Kloster  des  heiligen  Felix,  wo  er  auch  sein  Dekret  ausarbeitete.
  Wie  er  aber  nach  Bologna  gekommen  sev,  und
wo  er  sich  vorher  aufgehalten  habe,  läßt  sich  nicht  bestimmen.
Viele  nennen  ihn  Alumnum  Nlonasterli  Classensis  apud
Ravennam  urbem  ###).  Pasirengo  sagt  von  ihm:  76%)  Gralianus
  Monachus  Monasteri#  de.  Classe,  duod  prope  Bavennam
  est,  Bononise  apud  S.  Felicem  commorans,  Deoretorum
  librum  composuit,  qui  tolo  orbe,  ubi  fides
Cetholige  viget,  insignis  habetur.  Vielleicht  hat  Eratian
bei  den  Klassensern  das  Ordensgelübde  abgelegt,  und  ist
von  da  ersi  nach-  Bologna  in  das  Kloster  des  H.  Felir  gekommen.
  Sonderbar  ist  es,  daß  er  von  allen  Schriftstellern
Monachus  Ordinis  S.  Benedicti  genaunt  wird,  da  doch
diese  beiden  Klöster  damals  nicht  zu  dem  Benediktincr,  sondern
zu  dem  Kamaldulenser  Orden  gezählt  wurden.  Es  war  ihm
also  auch  um  so  leichrer,  von  einem  dieser  Kloster  in  das
andere  zu  gehen.  Das  Kloster  Klassa  wird  von  Gualter,
Erzbischof  zu  Ravenna,  im  Jahr  1138.  unter  die  dem

Falorini  1.  c.  T  1.  P.  I.  p.  260  —  2654.
½  Trilbeim  de  Scriptoribus  Reclesiae,  cap.  3.5.  Antoninus
Chronicon,  P.  III.  tit.  18.  cap.  6
%  Guil.  Pastrenge  de  Origine  rerum  p.  35.