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bei  dieser  Geschichte  die  zwei  größten  meiner  Vorgänger.  Wie
belohnt  fühlte  ich  mich  für  alle  Mühe  auch  oft  mißlungener
Forschungen,  in  Gesellschaft  mit  dem  ersien  auf  einem  Weg
zu  gehen,  und  die  Größe  des  gelehrtesten  lutherischen  Theologen
  des  ganzen  vorigen  Jahrhanderts  recht  in  der  Nähe  kennen
  zu  lernen.  Schmid  ist  in  dem  Theil  der  Geschichte,
welchen  er  mit  seinem  Amts-Vorfahrer  gemein  hat,  nichts
weiter  als  Epitomator:  aber  die  Geschichte  der  böhmischen
Kelchforderungen  und  der  Trientischen  Verhandlungen,  erzählt
er  in  einer  so  feinen  fruchtbaren  Kürze,  daß  man  ihm.  sehr
gern  einen  Platz  in  der  nehmlichen  Linie  mit  Kalirtus  einräumt.


Der  vielleicht  manchem  Auge  anstötßzige  Reichthum  meiner
  Citaten  zeigt  noch  einige  andere  neuere  Schriften,  welche
ich  nicht  ohne  allen  Nutzen  nachgeschlagen  habe.  Um  einem
solchen  leicht  geärgerten  Auge  einige  Erleichterung  zu  verschaffen,
  warf  ich  den  größten  Theil  der  Citaten  in  einen  Anhang;
wie  man  das  Urkundenbuch  jeder  Geschichte  besonders  beilegt.
Gegen  den  Kenner  werde  ich  mich  vielleicht  mehr  wegen  Mangels
mancher  Citaten  vertheidigen  müssen,  als  wegen  Ueberflusses
derselben.  Von  mehreren  Fällen  gedenke  ich  hier  nur  eines
einzigen.  «

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hunderts  findet  man  haͤufige  Gesetze  wegen  des  Kelchs,  aus
welchem  Layen  und  besonders  auch  Kranke  communicirt  wurden.
  Der  erste  Aublick  solcher  Stellen  trögt  gewoͤhnlich,  daß
man  eine  neue  gewisse  Spur  der  Communion  unter  beiden
Gestalten  gefunden  zu  baben  glaubt.  Bei  sorgfältigerer  Vergleichung
  siehr  man,  daß  in  diesem  Kelch  die  Hostien  sich  befanden,
  und  nicht  der  Wein  in  demselben  gereicht  wurde.  Ich
übergieng  also  alle  solche  ungewisse  Spuren,  und  vielleicht