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mahl  zu  bestimmen,  Ausdruͤcke  fuͤr  dieselbe  zu  finden,  welche
der  allgemeinen  Volksmeinung  und  so  manchen  ökonomischsinnreichen
  Veranstaltungen  der  Kirche  gemäß  seyn,  zugleich
auch  den  spitzfindigen  Philosophen  dieser  Zeitalter  alle  Künste
unmöglich  machen  sollten,  dem  kirchlichen  Sprachgebrauch  einen
  gelindern  Sinn  zu  unterschieben.  War  erst  darüber  wenigstens
  so  weit  ausgestritten,  daß  man  ohne  Furcht  der  Verketzerung
  von  der  einmal  eingeschlichenen  oder  angenommenen
Lehrform  nicht  abgehen  durfte:  so  griff  man  nach  weitern
Untersuchungen.  Etwas  muß  immer  da  seyn,  an  dem  gerechtet
  und  gebürstet  wird,  und  zum  Unglück  oder  zum  Glück
waren  in  diesen  Zeitaltern  immer  nur  einzelne  Lehrpunkte,
und  nie  das  ganze  System  nach  dem  wechselsweisen  Verhältniß
  aller  seiner  Theile,  über  dessen  Bestimmungen  gestritten,
und  dessen  oft  kleinste  Partialbegriffe  erdrtert  werden  sollten.

g.  8.

Die  Scholastiker,  deren  Theologie  fast  ein  bloßes  Raͤthselbuch
  war,  und  die  bei  jedem  kleinen  Umstand  puͤnktiich  wissen
  wollten,  warum  es  gerade  so  und  nicht  anders  geschehen,
kamen  freilich  auch  schon  auf  die  Frage,  warum  Brod  und
Wein  genossen  werden  soll,  da  man  doch  schon  unter  jedem
dieser  beiden  den  ganzen  Christus  genieße.  Aber  wie  es  ihnen
nie  an  Fragen  fehlt,  so  auch  nie  an  Antworten.  Einer  derselben
  vom  ersten  Rang  gab  folgende  Ursache  an  5):  Brod
bedeute  den  Leib#  Wein  die  Seele,  denn  der  Wein  erzeuge
Blut  und  im  Blut  sey  die  Seelc:  Brod  und  Wein  müsse  ge-)

  IV.  sentent.  dist.  n.  Sed  duare  sub  dyuplici  specie  sumitur,
cum  sub  alterutra  tolus  sit  Christus?  ut  ostenderetur  tolam
humanam  naturam  assumsisse,  ut  totam  redimeret.  Dauis
enim  ad  carnem  refertur,  vinum  ad  animam:  quia  vinum