XIII.

Vorrede  zum  eilften  Theil  von  Walch's
Entwurf  einer  vollstaͤndigen  Historie
der  Ketzereien.  1785.

Dieses  Fragment  des  eilsten  Theils  der  Walchischen  Ketzergeschichte
  wird  dem  Publikum  auch  als  Fragment  höchst  schätzbar
  seyn,  da  es  für  sich  doch  ein  Ganzes  ausmacht,  und  von
dem  seeligen  Manne  so  ausgearbeitet  hinterlassen  wurde,  daß
die  gewöhnlichen  Fehler  eines  operis  posthumi  bei  demselben
gar  nicht  zu  fürchten  sind.  Die  Methode,  nach  welcher  der
seelige  Walch  dieses  Werk  schrieb,  ist  so  mühevoll,  aber  auch
so  versichernd  historisch,  zugleich  so  gelehrt  vollständig  und
doch  wieder  oft  so  glücklich  vereinfachend  gewesen,  daß  selbst
auch  nur  die  Erhaltung  eines  Fragments  von  Fortsetzung
böchst  wichtig  ist.  Gewiß  betrifft  dasselbe  einen  Gegenstand,
zu  dessen  Erörterung  fast  mehr  als  kerchenhistorische  Gedult
erfordert  wurde;  das  ewig  Gleichfürwige  der  hier  vorkommenden
  Thorheiten  und  die  zugleich  so  sichtbaren  Folgen  der  na-