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und  auch  die  größere  Theilnehmung,  welche  bei  dem  Orientalen
  aus  dem  stärkern  polirischen  Interesse  entstand,  gab  seiner
Beweisart  eine  leidenschaftliche  Mannigfaltigkeit,  nach  welcher
der  Occidentale  nicht  Linmal  gestrebt  zu  haben  scheint.
Uebrigens  wird  selbst  auch  ein  Protestant  mit  Mißvergnügen
  wahrnehmen,  daß  sich  der  Bischof  von  Rom  fast  bei
jeder  gelehrten  Theilnehmung  an  einer  solchen  Srreitigkeit,  in
eine  nachtheilige  Parallele  mir  den  übrigen  theologischen  Schriftstellern
  gesetzt  babe.  Seine  Aufsätze  sind  nicht  nur  heftiger,
sondern  auch  ungelehrter  als  die  übrigen;  die  kleine  Politik,
welche  gewöhnlich  in  denselben  herrscht,  macht  gegen  die  bemerkten
  Fehler  unversöhnlicher,  und  es  fällt  oft  fasi  ins  Lächerliche,
  eben  den  Bischof,  der  so  wohl  zu.  unterscheiden  weiß,
wie  er  ungefähr  nach  Constantinopel  oder  nach  Aachen  schreiben
  dürfe,  in  Anführung  der  gemeinsten  Bibelgeschichten  cinen
Fehler  begehen  zu  sehen.  Gewiß  ist  die  Ursache  bievon  in
den  großen  politischen  Unruhen  zu  suchen,  von  welchen  Italien
bis  auf  das  voͤllige  Ende  des  Lombardischen  Reichs  erschüttert
wurde.  Wie  daher.  Italien  überhaupt  unter  der  Regierung
Karls  des  Großen  weit  weniger  aufgeklärt  seyn  konnte,  als
das  übrige  schon  von  Pipin  beruhigte  fränkische  Reich,  so  war
auch  dieser  erste  italiänische  Bischof  gewöhnlich  ein  Mann  von
geringern  Kenntnissen,  als  die  gelehrten  fränkischen  Bischoͤfe,
und  seine  politische  Eristenz,  die  sich  noch  immer  zwischen
Griechen  und  Franken  theilte,  auch  wegen  der  wechselnden
Partheien  in  Rom  selbst,  so  gefährlich  zweideutig,  daß  man
leicht  begreisen  kann,  warum  nie  ein  gelehrter  Mann  auf  den
Stuhl  kam.  «
Unter  allen  Lücken,  welche  in  dem  pragmatischen  Zusammenhang
  dieser  Geschichte  vorkommen,  isi  keine  unangenehmer,
als  diejenige,  welche  die  spanische  Kirche  betrifft.  Sowohl
in  der  Streitigkeit  des  Felir  von  Urgel,  als  des  Claudius  von