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von  Trier  und  von  Eöln,  ungeachtet  ihnen  ihre  völlige  Resti
tution  versprochen  wurde,  laut  genug  dagegen  stimmten,  Churfürst
  Friedrich  von  Sachsen  einen  so  trugvollen  Frieden  gar
nicht  annahm,  der  ganze  Convent  voll  Erbitterung  auseinander
  gieng.  In  Deutschland  war  man  höchst  unzufrieden,  und
zu  Rom,  wie  die  Nachricht  nach  Rom  kam,  doch  fast  noch
unzufriedner,  weil  die  Römer  nie  begreifsen  wollen,  daß  man
durch  kleine  Aufopferungen  oft  siegen  müsse,  daß  gerade  das
gehorsamste  Volk  am  wenigsten  bis  auf's  Aeusserste  gereizt  werden
  dürfe,  daß  der  erste  aufwallendste  Parortsmus  der  gereiztesten
  Freiheits  =  Liebe  an  die  mässigungsvolleste  Schonung
selbst  des  strengeren  Despoten  ein  Recht  habe,  das  auch  dieser
ohne  äusserste  Gefahr  nie  verkennen  kann.

Niemand  in  Rom  wußte  den  schon  gewonnenen  Vortheil
dankbarer  zu  schätzen,  Niemand  konnte  aus  eben  den  Verhältnissen,
  welche  zu  diesem  ersten  Gewinn  schon  geführt  hatten,
die  noch  weit  gewinnvollere  Jukunft  zuverläßiger  berechnen,
Niemand  war  frober,  Niemand,  nun  dieses  gewonnen  war,
sorgloser  als  der  Pabst  selbst.  Wie  froh  er  gewesen  seyn  muß,
daß  er  der  ankommenden  Deutschen  Gesandtschaft  zur  ehrenvollsten
  Bewillkommung  alle  seine  Hof-Prälaten  entgegenschickte,
  wic  sorglos  er  weiterhin  seyn  konnte,  da  kein  Heimburg
  mehr  bei  der  Gesandtschaft  war,  der  feile  Johann
Lysfura  mitkam,  Aeneas  Piccolomini  sogar  das  Wort
führte.  Kaum  berathschlagten  die  Cardinäle  nur  einige  Tage,
kaum  hielt  vielleicht  eine  unterdeß  eintretende  Krankheit  des
Pabsts  die  volle  Beendigung  noch  ein  paar  Tage  auf,  so  verstand
  sich  der  Pabst  zu  der  vorgelegten  Frankfurter  Punctation,
  er  nahm  noch  auf  seinem  Todtenbekte  die  Deutsche  Obedienz
  an,  und  schien  nun  mit  einem  Sieger-Gefühle  sierben
zu  können,  das,  wie  er  selbst  sagte,  seinen  bevorflehenden
Teod  leicht  machte.  Oeffentliches  Cardinal-Consistorium  wurde

gehalten,  die  Deutsche  Gesandtschaft  leistete  bier  noch  ihre  feier-Spitktlers
  semmtl.  Werke  VIII.  Be  30