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her  zu  Costnilz  der  End-Termin  des  damaligen  Concordats
sesigl  ##t  wurde.  ,

ZuCostuthattemandeuRdmcmgmtfüufJahkesang
nachgegeben,  zu  Aschaffenburg  bis  zur  nächsten  großen  Synode,
  mit  welcher  es  wohl  nach  damaliger  Hoffnung  keine
volle  fünf  Jahre  lang  zögern  sollte.  Sie  wußten  auch  zu
Costnitz  wohl,  daß  nach  Verfluß  der  nächsten  fünf  Jabre  elne
groge  Synode  seyn  solle;  doch  setzsen  sie  lieber  einen  fünffjährigen
  Termiy,  als  daß  sie  die  Spnode  zum  Termin  nahmen.
Sie  wußten  wohl,  wie  feierlich  der  Pabst  eine  Synode  versprochen
  habe,  sie  trauten  dem  Pabst  wohl;  sie  kannten  die
allgemeinen  Bedürfnisse  wohl,  die  nächsteus  wieder  eine  Synode
nothwendig  machten,  doch  blieb  es  klar  und  rund  bei  der
Bestimmung  des  balben  Jahrzehends.  Hätte  man  nur  auch
zu  Aschaffenburg  licber  auf  fip  halbes  oder  ganzes  Jahrzehend

alé,  auf  leidige.  Synodal-Hoffuung  vertrösiet.

Es  war  nehmlich,  wie  man  im  Stillen  wohl  damals
schen  wußte,  wit  den  Spnodal-  Hoffnungen,  wie  mit  dem
langen  Glauben,  und  was  das  für  ein  langer,  langer  Glaube
sey,  sah  man  nie  deutlicher,  als  aus  den  Verhandlungen,  die
zum  ungläcklichen  Aschaffenburger  Tag  führten.  Erst  harten
die  Churfürsten  zu  Frankfurt  den  24.  März  1466  in  ihrem
Patrioten-Vereine  beschlossen,  daß  folgenden  Jahres  den  ersten
Mai  eine  große  Synode  zu  Costnitz  oder  zu  Straßburg,  zu
Worms  oder  zu  Mainz,  zu  Mainz  oder  zu  Trier  erbffnet
werden  müsse,  und  man  erwartete  höchst  zuversichtlich,  daß
noch  sieben  Monate  vor  Eröffnung  der  Synode  bie  pöäbstliche
Convocations-Bulle  in  Deutschland  angelangt  seyn  werde.
Diese  Bulle  zu  sehen,  kamen  Churfürsten  und  Fürsten  den
4.  Sept.  1446  auf's  Neuc  in  Frankfurt  zusammen.  Da  pro,
ducirte  sich  aber  cine  päbstliche  Gesandtschaft,  die  Hoffnungen
und  Prrsicherungen  reichlich  genug  gab,  wie  herzlich  gerne