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Hartnäckigkeit,  die  durch  jede  Gegenvorstellung  nur  unüberwindlicher
  wurde.  v

In  den  ersteren  Sessionen  beschaͤftigte  man  sich  blos  mit
der  Frage,  wie  votirt  werden  sollte?  ob  schriftlich,  und
also  wahrscheinlich  mit  lauter  Ablesung  des  schriftlich  verfaßten
Potums  7  oder  ob  stille  votirt  werden  dürfte?  Jene  vierzehn
Männer  der  Opposttions-Parthie  waren  aus  guren  Gründen
für  die  letztere  Meinung,  und  die  übrigen  drei  hatten  alle
Möhe,  eine  Sache  nach  ihrer  Meinung  durchzusetzen,  ohne
die  der  ganze  Convent  unmöglich  einen  glücklichen  Erfolg
haben  konnte.

Hier  war  also  die  gutgesinnte  Minorität  endlich  so  glücklich
  zu  überzeugen,  aber  nicht  so  bei  der  zweiten  Frage,  die
gleich  darauf  in  Bewegung  kam;  ob  die  Conventschlüsse  nach
der  Mehrheit  der  Stimmen  abzufassen  seyen,  oder  ob  zu  einem
vollgültigen  Schluß  einmüthige  Stimmen  erwartet  werden
müßten.  Der  Schein  der  Billigkeit  war  hier  zu  sehr  gegen
die  gutgesinnten,  sie  mußten  also  nachgeben.  «

Man  ward  denn  endlich  über  folgenden  wenigen  Punkten
in  den  folgenden  Sessionen  allgemein  einstimmig:

4)  Das  Breviarium  und  Missale  sollte  reformirt  werden,

doch  müßte  der  Auftrag  den  drei  Erzbischöfen  von  Florenz,
  Pisa  und  Siena  geschehen.  «
2)  Die  Theile  des  Rituals,  welche  Administration  der

Sakramente  betreffen,  sollten  in  die  Muttersprache  uͤbersetzt

  werden;  nur  aber  die  Worte,  welche  eigentlich  Form

des  Sakraments  ausmachen,  müßten  Lateinisch  bleiben.
3)  Die  Pastoren  und  Seelsorger  (curés)  sollten  immer  den

Rang  vor  den  Chorherren  und  selbst  vor  den  Domherren

haben.

4)  Die  Jurisdietion  der  Bischöfe  sey  görtlichen  Rechts.