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schneller  vergaß  man,  daß  selbst  auch  die  empfindsa:me  Parthie
nur  alsdann  mit  eben  so  viel  Wuͤrde  als  Stärke  ausgeführt
werden  könne,  wenn  man  erst  alles  gethan  habe,  was  der
strengste  historisch-kritische  Forscher  sordern  konnte=In

  der  That  hat  es  aber,  auch  nur  für  den  Anfang  ei,
ner  solchen  Inquisitions-Geschichte,  in  der,  erste  Form  des  Instituts
  und  allmähliche  Mekamorphosen  desselben  sorgfältig  untersucht
  worden  wären,  bisher  gar  zu  sehr  an  Urkunden  gefeblt;
  an  Urkunden,  die  hier  allein  die  richtige  Quelle  der  statistischen
  Beschreibung  eines  solchen  Instituts  seyn  konnten,
die  man  sich  desto  weniger  durch  Schlüsse  aus  den  Facten
selbst  entbehrlich  zu  machen  wußte,  je  mehr  gerade  bei  Instituten
  dieser  Art  von  dem  jeweiligen  Personale  abhängt,  und
je  seltener  der  Fall  sepn  mag,  daß  wir  unparthelische  und.
nach  allen  Seiten  wahre  Beschreibungen  mehrerer  hieher  gehdriger
  Facten  haben.

Selbst  Plürs,  der  einzige  unter  allen  Neueren,  der  ein
paar  der  wichtigsten  Hauptspuren  des  ersten  Zweckes  und  der
Urform  der  Inquisttion  zuerst  aufgefünden,  selbst  Plürs  hat
uns  gar  nichts  von  Urkunden  geliefert,  und  aus  manchen
Stellen  seiner  Erzählung  kann  man  mit  Recht  schließen,  daß
er  diejenigen,  die  hier  das  deutsche  Publikum  erhält?),  gar
nicht  gekannt  haben  muß.

)  Der  Titel  des  Originals  der  hier  übersehten  Urkunden  ist  folgender:
  Copilacion  de  las  instruciones  del  olicio  de  la  santa
inquisicion,  hechas  por  el  mu  Beverendo  sennor  fray  Tomas
de  Torquemada  Prior  del  Monasterio  de  sonta  Cruz  ilc  Scgovia,
  primero  induisidor  genersd  de  los  regnos  y  Senn  orios  de
Espanna.  E  por  los  otros  reverendissimos  zennorcs  incha#sidores
gencrales  due  despues  sucedicron,  cerca  de  la  orden  que:  se  ba  de
tener  en  el  cxercicio  del  santo,  olicio:  Donde  van  pucstas  succssi-